Spätstarter Ingolstadt zu Gast bei Überflieger Kiel

Tassilo Hackert
Der FC Ingolstadt ist nach einem holprigen Start in die 2. Bundesliga wieder auf Kurs

Nachdem der Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt den Saisonstart im Unterhaus komplett verschlafen hat, ist die Mannschaft inzwischen wieder im Aufstiegsrennen angekommen.

Am Samstag wartet auf das Team von Trainer Stefan Leitl jedoch ein dicker Brocken. Die Schanzer sind zu Gast beim Aufsteiger Holstein Kiel, der die Tabelle vor dem 15. Spieltag überraschenderweise anführt (ab 13:00 Uhr im LIVETICKER).

Der FC-Coach weiß um die Stärken des Überfliegers, zeigt sich aber gut gerüstet: "Wir wissen, was um am Samstag erwartet."

Holsteins Trainer Markus Anfang lobt den anstehenden Gegner vor dem Topspiel: "Ingolstadt ist eine wahnsinnig erfahrene Mannschaft. Die Spieler haben weit über 500 Erstligaspiele mehr absolviert als unser gesamter Kader." 

Er betont aber, dass sie nichts herschenken werden: "Die aktuelle Situation haben wir uns hart erarbeitet. Natürlich genießen wir den Moment, allerdings werden wir weiterhin alles dafür tun, dass es so bleibt."

Braunschweig will Fluch durchbrechen

Aber auch der 1. FC Nürnberg will im Kreis der Aufstiegsaspiranten verweilen. Dafür müssen drei Punkte bei Eintracht Braunschweig her (ab 13:00 Uhr im LIVETICKER).

Die Eintracht kann momentan eines sehr gut: Unentschieden spielen. Bereits neunmal musste das Team von Coach Torsten Lieberknecht in dieser Saison die Punkte teilen. Gegen den Club soll dieser Fluch durchbrochen werden.


Bleibt ein Sieg erneut aus, drohen Braunschweig zu Weihnachten noch Abstiegssorgen - vor dem Spieltag beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz nur vier Zähler. Mit einem Dreier könnte man hingegen wieder vorsichtig nach oben schielen.

Lieberknecht glaubt: "Es wird wohl ein taktisch sehr interessantes Duell. Ich bin überzeugt, dass wir am Samstag gewinnen können." Bei diesem Vorhaben muss er jedoch weiterhin auf Julius Biada, Christoffer Nyman und Eros Dacaj verzichten.

Aufsteiger-Duell in Regensburg

Außerdem kommt es am Samstag zu einem Aufsteiger-Duell: Jahn Regensburg empfängt den MSV Duisburg (ab 13:00 Uhr im LIVETICKER). 

Für die Hausherren gilt, Verlieren verboten. Schließlich trennen sie nur zwei Punkte vom Relegationsplatz. Die Gäste können hingegen zumindest etwas gelassener in die Partie gehen, möchten im Kampf um den Klassenerhalt das Polster - auch gegen den direkten Konkurrenten - aber sicher weiter ausbauen. 

Dusiburgs Trainer Ilia Gruev ist optimistisch: "Wir haben letztes Jahr auswärts 2:1 gegen Regensburg gewonnen und wollen auch dieses Jahr wieder etwas Zählbares mitnehmen."