Soziales: "Mitmenschlichkeit ist ansteckend"

Vom schlechten Wetter hat sich niemand abhalten lassen: Vor dem ,,Vringstreff'' im Severinsviertel sitzen Menschen auf Bierbänken, unterhalten sich und essen Kuchen oder Gegrilltes. Die Einrichtung feiert ihr Sommerfest. Drinnen tritt der iranische Künstler Ghome mit Trommel auf und singt. Der ,,Vringstreff'' ist eine Begegnungsstätte und Beratungsstelle für Menschen mit und ohne Wohnung, die sie bei sozialen und finanziellen Fragen unterstützt. Zu den Angeboten zählen unter anderem ein täglicher Mittagstisch, das Obdachlosenfrühstück an jedem zweiten Sonntag und eine wöchentliche Malgruppe."Bei uns ist jeder Mensch kostbar. Wir schätzen die Leute", sagt der Vorsitzende des Trägervereins Hans Mörtter. Hier könnten Menschen, auch in schwierigen Lebenssituationen, zur Ruhe und zusammenkommen. Er freue sich, dass der 1996 eröffnete ,,Vringstreff'' mittlerweile stadtweit als feste Institution gelte und einen gewissen politischen Einfluss habe. Aktuell helfen drei ehrenamtliche Mitarbeiter regelmäßig im Vringstreff aus. Das könnten Leiterin Jutta Eggeling zufolge noch wesentlich mehr sein. Auch viele Unterstützer des Vereins sind zum Sommerfest gekommen. ,,Mitmenschlichkeit ist ansteckend'', findet der Künstler und Unterstützer des Vereins Cornel Wachter. Besucherin Thea Böhnke schmeckt vor allem der Kuchen. Im ,,Vringstreff'' gebe es keine Arroganz. Alle Menschen gingen hier hilfsbereit miteinander um. Sie kommt mit ihrer Bekannten Ulrike Blech regelmäßig für den Mittagstisch her....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta