Soziale Netzwerke: SPD und Linke fordern mehr Social-Media-Präsenz von Spandau

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Berlin.  Es ist eine auf den ersten Blick kuriose Fragestellung, die unter Punkt 1.1 in der großen Anfrage der Spandauer Linksfraktion an das Bezirksamt steht: „Zählt Spandau noch immer nicht zu Berlin?“, heißt es da. Die Frage hat aber einen Hintergrund: Ende September wurde auf dem Twitter-Profil des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller (SPD), ein Beitrag zur neuen Marketingkampagne der Hauptstadt unter dem Hashtag #WirSindEinBerlin veröffentlicht . Verlinkt wurden darunter Profile von elf Berliner Bezirken, nur Spandau tauchte nicht auf. Weil das Bezirksamt bislang nicht in dem sozialen Netzwerk vertreten ist.

Zugegebenermaßen sind auch die Kanäle von Reinickendorf und Marzahn-Hellersdorf keine offiziellen der Bezirksämter, sondern automatische Feeds von Pressemitteilungen. Aber auch solch ein Profil gibt es von Spandau bisher nicht. Die Fraktionen von Linken und SPD in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) fordern in einem gemeinsamen Antrag nun, dass sich das ändern soll. Das Bezirksamt solle sein Informations- und Kommunikationsangebot „unverzüglich auch auf Social Media-Plattformen ausweiten“.

Bezirksamt Spandau verweist auf Personalsituation

Dazu soll es aus Sicht der Fraktionen etwa Profile auf Facebook, Instagram und auch Twitter geben. Begründet wird der Antrag, der in der BVV im Dezember diskutiert werden soll, damit, dass das Bezirksamt den Informationsfluss gerade in Pandemie-Zeiten sicherstellen müsse.

In seiner Antwort auf die große Anfrage der Linksfraktion erklär...

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