City West: Kudamm-Händler sorgen sich um die Sicherheit

Händler fordern Sicherheitspoller am Kurfürstendamm. In der Innenverwaltung sieht man das skeptisch

Die Händler am Kurfürstendamm sind in Sorge um die Sicherheit an Berlins berühmtester Einkaufsmeile. Die Gewerbetreibenden diskutieren, ob Betonpoller, ähnlich wie am Breitscheidplatz, entlang der Straße sinnvoll sind. Am Mittwochabend haben sie sich gemeinsam mit Vertretern der Polizei getroffen, um die Lage zu erörtern. Die Behörde kann Erfolge wie etwa beim Rückgang des Taschendiebstahls vermelden. Sorgen bereitet den Ermittlern indes, dass es immer mehr Einbrüche und Autodiebstähle in der City-West gibt.

"Es gibt viele Themen, welche die Händler bewegen. Eines davon sind Poller", sagt Peter-Michael Riedel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Kurfürstendamm, einem Zusammenschluss mehrerer Gewerbetreibender. Er hat das Treffen mit der Polizei organisiert. Thema des Abends: "Sicherheit am Kurfürstendamm und Seitenstraßen". Mit ihrer Forderung verleihen die Händler einer alten Idee noch einmal Nachdruck. Zuletzt waren nach dem Anschlag in Barcelona Ende August dieses Jahres die Forderungen nach Pollern wieder lauter geworden.

In der Innenverwaltung ist man skeptisch, weist aber darauf hin, dass man der falsche Ansprechpartner sei. Wenn Händler Poller wollen, müssen sie sich mit dem Bezirk in Verbindung setzen. Zwar heißt es aus der Innenverwaltung, dass es keinen Sinn mache, die ganze Stadt zu "verpollern", man aber anlass- und ortsbezogen durchaus darüber diskutieren könne.

Berlin hat seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz im Dezember vergangenes Jahr mit einem erweiter...

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