Sony legt sein Roboterhündchen Aibo wieder auf

Pünktlich zum anstehenden Jahr des Hundes legt Sony sein beliebtes Roboterhündchen Aibo wieder auf

Pünktlich zum anstehenden Jahr des Hundes legt Sony sein beliebtes Roboterhündchen Aibo wieder auf. Mehr als zehn Jahre, nachdem der japanische Elektronikkonzern die Produktion des tierischen Begleiters einstellen musste, präsentierte er am Mittwoch in Tokio eine neue, intelligente Version des Roboters. Aibo ist weiß und mit 30 Zentimetern ungefähr so groß wie eine Puppe.

Das Hündchen kann mit seinen schwarzen Ohren wackeln und mit dem Schwanz wedeln, außerdem kann es über die Augen Emotionen zeigen. Aibo ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet und mit dem Internet verbunden - so kann Herrchen oder Frauchen auch per Smartphone mit dem Robotertier spielen. Außerdem stecken in dem kleinen Körper eine Reihe von Sensoren, Kameras und Mikrofonen.

Sony hatte mit dem Start der ersten Version seines Roboterhundes 1999 einen Hit gelandet. Trotz des stolzen Preises von umgerechnet heute ungefähr 1850 Euro waren die ersten 3000 Stück in 20 Minuten ausverkauft. Schon die damaligen Hunde konnten dank künstlicher Intelligenz Gefühle ausdrücken und eine eigene Persönlichkeit entwickeln. Als Sony die Produktion 2006 aus Budgetgründen einstellen musste, waren die Fans schockiert.

Nun soll es Aibo ab Januar 2018, dem Jahr des Hundes nach chinesischem und japanischem Horoskop, in Japan wieder in den Läden geben. Umgerechnet kostet der kleine Roboter rund 1500 Euro.