Sonderthemen: Nachhilfe beim Nachwuchs - Pandas sind Sexmuffel

Die Pandas machen es sich im Zoo gemütlich

Unbeweglich wie ein Sack Kartoffeln hockt Panda Yin Yin in ihrem Gehege. Ein Wärter hat vor ihr mehrere Kilo frischen Bambus aufgetürmt. Sie scheint wenig beeindruckt. Als wäre das selbstverständlich, rupft sie sich ein paar Stengel aus dem Haufen, kaut geräuschvoll darauf herum und versucht aus den Fasern den Saft herauszusaugen. Besonders gründlich ist sie dabei nicht. Kaum hat sie ein Stück abgebissen, spuckt sie den Rest auch schon wieder aus und wirft es beiseite. Um sie herum sieht es aus als hätte ein Holzhacker gewütet.

So sehr sich Yin Yin im Gehege verwöhnen lässt – in freier Wildbahn würde es ihr gar nicht so viel anders ergehen. Pandas sind ausgesprochen wählerische Geschöpfe. Von ihrer Gattung her gehören sie zur Gruppe der Fleischfresser. Doch sie mögen ausschließlich Bambus. Und davon auch nur bestimmte Sorten. Bis zu 40 Kilo können sie davon am Tag verputzen. In der freien Wildnis leben Pandas ausschließlich in dichten Bambuswäldern in den höher gelegenen Bergen im südwestlichen China, wo es an Bambus nicht mangelt. Woanders könnten sie gar nicht überleben. Dort hocken sie faul im Geäst und knabbern zehn bis zwölf Stunden am Tag geräuschvoll an den hölzernen Fasern. Die übrige Zeit schlafen sie.

Nur noch etwa 2000 Pandas leben in freier Wildbahn

So simpel ihr Alltag gestrickt ist – ihre Haltung ist es nicht. Gerade einmal rund 2000 dieser schwarz-weißen Bären gibt es in freier Wildbahn noch, die meisten in speziell angelegten Nationalparks in der südwestchinesisc...

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