Spezialeinsatzkommando: Nach Schießerei in Wedding: Mehrere Razzien in Berlin

Mit Maschinenpistolen griffen die Männer an

Nach den Schüssen auf ein Lokal in Wedding am 10. Mai hat das LKA am Mittwoch mithilfe des Spezialeinsatzkommandos die Wohnungen von mutmaßlichen Unterstützern der Tat durchsucht. Seit 6 Uhr morgens seien Wohnungen und ein Lokal in Wedding, Reinickendorf, Wilmersdorf und Staaken Razzien durchgeführt worden. Insgesamt waren 120 Beamte beteiligt. Bei der Aktion sei es auch um einen bewaffneten Angriff einen Tag zuvor in Köpenick gegangen. Fünf Beschuldigte säßen in U-Haft, teilt die Polizei mit.

Die Beamten hätten vor allem nach den verwendeten Maschinenpistolen, Schusswaffen und weiteren Beweismitteln gesucht. Waffen seien nicht gefunden worden, dafür aber andere Beweise und Kommunikationsmittel, die derzeit ausgewertet würden. Auch ein an der Haupttat beteiligtes Fahrzeug wurde sichergestellt. Bei der Aktion hätten sich weitere Hinweise auf Wohnungen in Rudow ergeben, bei denen im Anschluss ebenfalls eine Razzia durchgeführt wurde.

Die Schießerei auf offener Straße hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Beschuldigten stammen aus dem Rockermilieu und waren am Abend des 10. Mai dieses Jahres mit mehreren Fahrzeugen vor einer Gaststätte in der Groninger Straße vorgefahren und hatten unvermittelt mit einer Kalaschnikow und einer Maschinenpistole auf das Lokal geschossen.

17 Einschüsse stellten die Beamten in der Glastür und im Schaufenster des Lokals fest

Einige der Cafébesucher, dem Vernehmen nach Albaner aus dem Bereich der organisierten Kriminalität, erwide...

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