Sommerserie: So kann man in Berlin zum Schatzsucher werden

Sasha (v.l.), Annette Kuhn und Max beim Geocaching

Eigentlich ist es eine konspirative Angelegenheit. Möglichst keine Aufmerksamkeit erregen und keine Spuren hinterlassen. Zu groß ist die Gefahr, dass "Muggels" den Schatz bergen könnten. Muggels, das sind bei Harry Potter, dem Helden der Romanreihe von Joanne K. Rowling, die, die nicht über magische Fähigkeiten verfügen und darum auch beim Geocaching nichts zu suchen haben. Es ist ein Spiel für Insider, für Wizzards eben.

Dabei hat Geocaching abgesehen von der eingeschworenen Gemeinschaft und dem Vokabular eigentlich nichts mit Harry Potter gemeinsam. Das Prinzip ist einfach: Es ist eine Mischung aus Schnitzeljagd und Schatzsuche. In ein Versteck, Cache, wird ein Schatz gelegt, darin je nach Größe des Behälters irgendein wetterbeständiger Gimmick, dazu ein "Logbuch", in dem sich zukünftige Cacher eintragen können.

Die Koordinaten des Verstecks werden auf einer Geocaching-Plattform veröffentlicht. Dazu wird eine Beschreibung des Ortes gestellt, und vielleicht gibt es noch einen Tipp. Außerdem muss für das Versteck ein Schwierigkeitsgrad zwischen eins und fünf angegeben und die Größe des Caches klassifiziert werden. Dann ist der Schatzsucher dran. Vor einigen Jahren brauchte der ein GPS-Gerät, um zu den Koordinaten navigiert zu werden, heute reicht eine App auf dem Smartphone. Zur Sicherheit habe ich mir gleich mal ein paar heruntergeladen und für den Anfang erst mal einen Cache der Schwierigkeitsstufe eins, also leicht, ausgesucht. "Nach wenigen Minuten auffindbar", heißt es daz...

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