Sommerkino im Ersten: „Frühstück bei Monsieur Henri“ und „Tschick“

Sommerkino am Montagabend: „Frühstück bei Monsieur Henri“. (Bild: ARD Degeto/Neue Visionen Filmverleih)

Wer sich abends von der momentanen Hitzewelle in den eigenen vier Wänden erholen möchte, kann sich auf gute TV-Unterhaltung freuen. Die ARD hat in dieser Woche die Kinofilme „Frühstück bei Monsieur Henri“ und „Tschick“ im Programm.

„Frühstück bei Monsieur Henri“

Monsieur Henri (Claude Brasseur) ist ein alter Griesgram und lebt alleine in seiner Pariser Wohnung. Sein besorgter Sohn Paul (Guillaume de Tonquédec) setzt ihn unter Druck: Entweder nimmt er eine Untermieterin in seine Pariser Wohnung auf, oder er muss ins Altersheim. Die Studentin Constance (Noémie Schmidt) zieht schließlich ein, weil sie sich sonst nichts anderes in Paris leisten kann. Monsieur Henris zwanzigseitiger Regelkatalog macht das Zusammenleben aber nicht gerade einfach.

Der griesgrämige Rentner will seine Mitbewohnerin eigentlich schon wieder vor die Tür setzen, dabei könnte sie ihm eigentlich dabei helfen, Valérie (Frédérique Bel), die nervige Partnerin seines Sohnes, loszuwerden. Constance soll mit Paul flirten und das Paar auseinanderbringen. Von dem bösen Plan hält die junge Frau eigentlich nicht viel, aber bevor sie obdachlos wird, lässt sie sich notgedrungen auf den unmoralischen Deal ein. Und siehe da – der Plan von Monsieur Henri scheint sogar aufzugehen. Amüsante Unterhaltung für Fans des französischen Kinos.

„Frühstück bei Monsieur Henri“ läuft am Montagabend, 23. Juli, um 20:15 Uhr im Ersten. Wer diesen Termin verpasst, bekommt am Freitag, 27. Juli, um 21:00 Uhr erneut die Chance, dann zeigt der Sender One die Komödie.

„Frühstück bei Monsieur Henri“: Studentin Constance (Noémie Schmidt) soll Monsieur Henris Sohn Paul (Guillaume de Tonquédec) torpedieren. (Bild: ARD Degeto/Neue Visionen Filmverleih)

„Tschick“

Teenager Maik Klingenberg (Tristan Göbel) hat es nicht einfach – in der Schule ist er der Außenseiter, seine Mutter (Anja Schneider) trinkt zu viel und sein Vater (Uwe Bohm) kümmert sich kaum um die Familie. Als sich seine Mutter erneut in eine Entzugsklinik begibt und sein Vater samt hübscher Assistentin zu einer „Geschäftsreise“ aufbricht, bleibt er in den Sommerferien allein im Haus zurück. Doch dann steht auf einmal sein leicht schräger Mitschüler Andrej „Tschick“ Tschichatschow (Anand Batbileg) mit einem geklauten Lada vor der Tür.

Im Roadmovie „Tschick“ reisen Maik (Tristan Göbel) und Tschick (Anand Batbileg) im geklauten Lada durchs Land. (Bild: BR/Lago Film GmbH/Reiner Bajo)

Maiks Schwarm Tatjana (Aniya Wendel) feiert an diesem Abend eine große Party, aber die zwei Außenseiter sind natürlich nicht eingeladen. Kurz entschlossen crashen sie die Feier. Noch ganz aufgedreht von der Party beschließen sie danach, mit dem Lada einfach weiterzufahren. Auf ihrem Roadtrip durchs ostdeutsche Hinterland erleben die Teenager aufregende Abenteuer und lernen eine Menge interessanter Menschen kennen.

Die Bestseller-Verfilmung des verstorbenen Autors Wolfgang Herrndorf wurde von Starregisseur Fatih Akin („Gegen die Wand“) umgesetzt. Der Film gewann den Europäischen Kinderfilmpreis EFA Young Audience Award und den Bayerischen Filmpreis 2016.

„Tschick“ läuft am Dienstagabend, 24. Juli, um 22:45 Uhr im Ersten. Am Samstag, 28. Juli, um 21:45 Uhr läuft der Film erneut auf dem Sender One.

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