Sommer: Weniger Besucher in Kölner Freibädern als im Vorjahr

Besucherzahlen liegen wegen des wechselhaften Wetters unter dem Vorjahreswert.

Mal strahlt die Sonne, mal stürmt es – der Kölner Sommer zeigt sich in diesem Jahr unberechenbar. Entsprechend durchwachsen ist auch die Zwischenbilanz der hiesigen Freibäder.

Obwohl sich der Montag freundlich und warm präsentierte, macht den Betreibern das Wetter insgesamt zu schaffen: „Wir hatten einen starken Mai, aber besonders in den Kernmonaten Juli und August, wo die Kinder frei und auch viele Erwachsene Urlaub haben, war und ist es noch schwierig“, erzählt Achim Fischer von den Köln-Bädern.

In Zahlen übersetzt heißt das: Während im Mai und Juni 2017 noch etwa 60.000 bzw. 80.000 Besucher mehr als im Vorjahresmonat in die Bäder strömten, waren es im Juli etwa 40.000 weniger. In der ersten Augustwoche kamen nur 16.000.

Insgesamt verzeichneten die Freibäder in dieser Saison bislang 580.000 Besucher. Vom Vorjahreswert von 615.000 (Mai bis August) sind sie noch ein gutes Stück entfernt.

„Der Halbzeitstand sagt nichts über das Endergebnis aus“

„Aber wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben“, sagt Fischer. „Wir haben noch drei Ferienwochen vor uns. Und wer weiß, wie der September wird. Es ist wie beim Fußball: Der Halbzeitstand sagt nichts über das Endergebnis aus.“

Das Problem, so Fischer, seien die vielen Wetterumschwünge. „Der Rheinländer braucht zwei, drei Tage gutes Wetter, bevor er aus dem Biergarten ins Freibad wechselt.“ Gute Tage gebe es gerade aber nur punktuell.

Dabei haben die Kölner die freie Auswahl: Alle städtischen Freibäder – zum Beispiel der Lentpark, Stadion- oder Ossendorfbad – haben zurzeit geöffnet. Das bleibt auch noch bis Ende August grundsätzlich so, im September wird dann kurzfristig entschieden. Die genauen Öffnungszeiten und etwaige Schließungen zeigt die Freibadampel auf der Internetseite der Köln-Bäder....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta