Ihr solltet euch nur dann eine Immobilie kaufen, wenn ihr diese Bedingung erfüllen könnt, sagt ein Finanzanalytiker

Stefanie Kemmner
Der Immobilienkauf lohnt sich nicht immer

Für die meisten Menschen gehört der Besitz eines eigenen kleinen Häuschens zu den großen Zielen im Leben. Doch diesen Traum verwirklichen sich die Menschen immer später.

Wie Finanzanalytiker Volker Looman in einer Kolumne für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) erklärt, sind die Deutschen im Durchschnitt bereits 40 Jahre alt, wenn sie in ein eigenes Haus investieren.

Das sei viel zu spät, sagt Looman, denn bei einer üblichen Laufzeit von 25 Jahren hätte man frühestens mit 65 das Eigenheim abbezahlt. Aber wenn man mit Eintritt in die Rente noch immer nicht schuldenfrei ist, dann bleibt überhaupt keine Zeit mehr, um sich noch zusätzlich etwas für eben jenen Ruhestand anzusparen. Wer Pech hat, müsste sogar zusätzlich Geld verdienen, um sein gewohntes Leben überhaupt weiter finanzieren zu können. 

Mit 55 Jahren solltet ihr schuldenfrei sein

Deshalb sagt Looman, sollte man spätestens mit 55 Jahren die eigene Immobilie vollständig abbezahlt haben und schuldenfrei sein. Oder aber zumindest nur die Hälfte seiner Mittel für die eigene Immobilie aufwenden und die andere Hälfte sparen. Seine Begründung rechnet er vor.

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