Sojus-Rakete mit drei Raumfahrern auf ISS eingetroffen

Sojus-Rakete nach ihrem Start aus Kasachstan

Zwei Tage nach ihrem Start von der Erde sind drei Raumfahrern aus Russland, den USA und Japan mit einer Sojus-Rakete auf der Internationalen Raumstation ISS eingetroffen. Wie auf Bildern der US-Weltraumbehörde Nasa zu sehen war, dockte die Sojus-Kapsel MS-07 am Dienstag um 9.39 Uhr MEZ an der ISS an. Die russische Rakete war am Sonntag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

An Bord waren der US-Astronaut Scott Tingle, der Russe Anton Schkaplerow und der Japaner Norishige Kanai. Sie stießen zu dem Russen Alexander Missurkin und den US-Astronauten Mark Vande Hei und Joseph Acaba, die bereits seit September auf der ISS im Einsatz sind. Die Neuankömmlinge sollen mehrere Monate lang im All bleiben.

Für den 52-jährigen Tingle und den 40-jährigen Kanai ist es die erste Mission im Weltraum. Ihr 43-jähriger russischer Kollege Schkaplerow ist bereits ein erfahrener Raumfahrer: Im Februar feiert er zum dritten Mal seinen Geburtstag im All. Er kann bereits auf insgesamt ein Jahr im All zurückschauen.

Die Internationale Raumstation umkreist seit 1998 die Erde, finanziert wurde sie hauptsächlich von den USA und Russland. Die ISS ist eines der wenigen Beispiele für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Moskau und Washington.