"Wie eine Lawine"

·Lesedauer: 2 Min.
"Wie eine Lawine"
"Wie eine Lawine"

Mick Schumacher kommt nach zwei Fahrfehlern beim GP der Emilia Romagna am Sonntag nur als 17. ins Ziel.

Da musste selbst der Onkel vorsichtige Kritik üben. „Wenn Du von einem Punkterang startest, zweimal die Kontrolle über das Auto verlierst und Vorletzter wirst, kann man nicht von einem guten Rennen sprechen“, sagt Ralf Schumacher über die Leistung seines Neffen Mick in Imola.

Gemeinsam mit Nicholas Latifi ist der Haas-Pilot nach vier Rennen 2022 der einzige Fahrer, der noch keine Punkte auf dem Konto hat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Dabei war die Ausgangssituation so gut. Schumacher junior hätte Startplatz zehn einfach „nur“ halten müssen.

Schumacher nach Fehlern selbstkritisch

Doch nach einem schlechten Start war das Rennen für den Haas-Piloten gelaufen. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Grund: In der Tamburello-Schikane dreht sich der Deutsche ins Kiesbett, beschädigt dabei sogar den Seitenkasten von Alpine-Star Fernando Alonso, der daraufhin ausscheidet.

„Wir hatten die Pace, wenigstens in der Nähe von Platz zehn zu bleiben“, räumt Schumacher in seiner Presserunde enttäuscht ein. „Vielleicht bin ich zu eng in Turn 2/3 reingefahren und habe nach einem schlechten Start zu viel riskiert.“

Schumacher dreht sich, Magnussen punktet

Schumacher hechelt dem Feld hinterher, verliert dabei erneut die Kontrolle über seinen Haas und rutscht noch einmal durchs Kiesbett. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

„Da habe ich hart gepusht, um Zeit gutzumachen“, erklärt er. „Und selbst, wenn ich das Auto in der Schikane nicht verloren hätte, hätte das an der Position nichts verändert.“

Fest steht: Während sein Teamkollege Kevin Magnussen nach Platz neun in Imola mit 15 Punkten auf dem zehnten WM-Rang liegt, muss sich der junge Schumacher immer mehr kritische Fragen gefallen lassen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mick Schumacher: „Warte auf die guten Momente“

Steigt der Frust?

„Es geht nicht darum, ob der Frust steigt“, antwortet er. „Es nervt, weil ich natürlich in den Punkten landen und mit den Top-Jungs kämpfen will. Wir hatten heute das Auto dafür, aber wenn die Dinge erstmal negativ ins Rollen geraten, ist das wie eine Lawine. Ich warte jetzt auf die guten Momente.“

Immerhin: Sein Speed stimmt, glaubt der Deutsche. „Bis zum Qualifying war ich mit Kevin auf Augenhöhe.“

Jetzt gilt beim nächsten Rennen in Miami: Ein reibungsloses Wochenende ist Pflicht.

Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.