So sucht Deutschland den ESC-Teilnehmer für 2022

·Lesedauer: 1 Min.
In diesem Jahr belegte Jendrik Sigwart für Deutschland den vorletzten Platz beim ESC. (Bild: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)
In diesem Jahr belegte Jendrik Sigwart für Deutschland den vorletzten Platz beim ESC. (Bild: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Nach zwei vorletzte Plätzen in Folge versucht die ARD mit einem neuen Auswahlverfahren, einen geeigneten Kandidaten für den ESC im kommenden Jahr zu finden. Neben einer Fachjury soll auch das Publikum beteiligt werden.

Auch in diesem Jahr endete der Eurovision Song Contest für Deutschland einmal mehr in einem Debakel: Jendrik Sigwart, der mit seinem Song "I Don't Feel Hate" in Rotterdam angetreten war, landete auf dem vorletzten Platz, so wie bereits zwei Jahre zuvor das Duo S!sters. 2022 soll alles anders werden, weswegen die ARD nun einen neuen Plan vorgestellt hat, um den besten Kandidaten oder die beste Kandidatin für den ESC in Turin zu finden. Das Auswahlverfahren, so die Sendeanstalt in einer Mitteilung, werde komplett neu gestaltet.

Demnach treffen fünf Musikexpertinnen und -experten mehrerer ARD-Hörfunkprogramme sowie Alexandra Wolfslast, die Chefin der deutschen ESC-Delegation, zunächst eine Vorauswahl. Die fünf von dieser Jury gewählten Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich dann im März 2022 mit ihren Songs im Rahmen eines ESC-Tages dem Publikum - online, in den Dritten Programmen der ARD sowie in den Radio-Popwellen der ARD. Bewerben kann sich ab sofort jeder, der Deutschland in Turin mit einem eigenen Lied vertreten möchte.

"Mit einem transparenten Verfahren und der gebündelten Kraft der ARD wollen wir in diesem Jahr beim ESC antreten", lässt sich ARD Unterhaltungskoordinator Frank Beckmann in der Mitteilung zitieren. Der 66. Eurovision Song Contest findet im Mai im italienischen Turin statt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.