So schräg ist kirgisische Mode auf dem Festival für Nomadenkultur

Die wohl außergewöhnlichste Modenschau vor spektakulärer Naturkulisse bietet das World Nomads Fashion Festival im kirgisischen Tian Shan-Gebirge.

Zu sehen gab es diesmal zum Beispiel die extravaganten Outfits vom Edegey Tanz und Kostümtheater im sibirischen Tuwa: eine farbenfrohe Mischung aus antik, modern und Fantasy.

Kima Dongak, Direktorin des Edegey Tanz und Kostümtheaters: "Diese Kollektion heißt 'Geschenke von Tengri' und enthält schamanische und überirdische Details."

Die diesjährige dritte Ausgabe des Festivals für Nomadenkultur lockte Vertreter:innen ausrund 20 Ländern an den schimmernden Issyk-Kul-See im Nordosten des Landes. Während eines dreitägigen Events stellten rund 40 Designer ihre Arbeiten vor.

AP Photo/Vladimir Voronin
Models mit traditionellen Masken - AP Photo/Vladimir Voronin

Als Nomadenbräute rote Hochzeitskleider trugen

"Das Festival war ein lang gehegter Traum von mir", erklärt die Festivalgründerin Nazira Begim. "Zur ersten Ausgabe 2019 kamen Designer aus 17 Ländern ebenfalls am Ufer des Issyk-Kul-Sees."

Ziel der Veranstaltung ist neben der Begegnung mit anderen Kulturen auch, die kirgisische Mode und Kunst ins Rampenlicht zu rücken.

Zum Beispiel die Hochzeitskleider der kirgisischen Designerin Irina Unsalan ganz in Rot in Anspielung an uralte Zeiten, als Nomadenbräute bei ihrer Hochzeit rote statt weiße Kleider trugen.

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