So reagiert die UEFA auf die heftige Kritik

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So reagiert die UEFA auf die heftige Kritik
So reagiert die UEFA auf die heftige Kritik

Am Dienstag hat die UEFA entschieden, die Münchner EM-Arena beim Gruppenspiel zwischen Deutschland und Ungarn nicht in Regenbogenfarben leuchten zu lassen und den Münchner Antrag abzulehnen.

Anschließend wurde dem Europäischen Verband unter anderem vorgeworfen, dass sie "jegliche Glaubwürdigkeit verloren" hat (Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth), ein "beschämendes" Verhalten an den Tag legt (Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter), einen "befremdlichen Umgang mit Werten" pflegt (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland) und ein "falsches Signal" sendet (Außenminister Heiko Maas).

Am Mittwoch hat die UEFA nun in den sozialen Medien mit einer Botschaft reagiert. Denn auf Twitter änderte die UEFA ihr Logo in Regenbogenfarben und postete ein Statement mit der Überschrift: "Die UEFA respektiert den Regenbogen".

Weiter heißt es: "Heute ist die UEFA stolz darauf, die Farben des Regenbogens zu tragen. Es ist ein Symbol, das unsere Grundwerte verkörpert und alles fördert, woran wir glauben - eine gerechtere Gesellschaft, die tolerant gegenüber allen Menschen ist, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder ihrem Geschlecht."

So erklärt die UEFA die Entscheidung

Als Antwort auf die Kritiker heißt es: "Manche Leute haben die Entscheidung der UEFA, den Antrag der Stadt München abzulehnen, als 'politisch' interpretiert. Im Gegenteil, der Antrag selbst war politisch, verbunden mit der Anwesenheit der ungarischen Fußballmannschaft im Stadion heute Abend im Spiel gegen Deutschland."

Für die UEFA sei der Regenbogen "kein politisches Symbol, sondern ein Zeichen unseres Engagements für eine vielfältigere und integrative Gesellschaft".

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