So reagiert Lewandowski auf seine Kritiker

Robert Lewandowski sieht die Kritik offenbar ganz gelassen

Mit seinem verweigerten Handschlag sorgte Robert Lewandowski beim FC Bayern zuletzt für Misstöne.

Der Pole, der zuvor beim 2:1 seinen 29. Saisontreffer erzielt hatte, schlenderte aufreizend langsam vom Feld. Wagner klatschte er ab, Co-Trainer Peter Hermann auch. Aber Heynckes, den lies Lewandowski einfach stehen. Der Pole würdigte ihn keines Blickes.

Heynckes wies seinen Star-Stürmer daraufhin zurecht. Auf der Pressekonferenz erklärte Heynckes seinen Zorn. "Die Auswechslungen beim FC Bayern nimmt immer noch der Trainer vor – und das bin ich. Der Boss bin ich und sonst keiner."


Auch vom ehemaligen FCB-Markenbotschafter Paul Breitner gab es deutliche Kritik. "Es wird immer schwieriger für ihn, Unterstützung von der Mannschaft zu erhalten", sagte Breitner im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. "Die Mannschaft wird sich fragen, ob das ein Typ ist, den sie noch dabei haben will."

Lewandowski zu egoistisch

Für Breitner zu viel des Ego-Trips. "Er hat nicht gelernt, was Respekt ist dem Trainer und der Mannschaft gegenüber." Breitner attestierte Lewandowski ein "Riesen-Problem mit der Selbsteinschätzung".

"Ein Stürmer, der von sich glaubt, auf einer Ebene mit Ronaldo zu sein, muss das auch mal zeigen wenn es drauf ankommt", sagte Breitner. Stattdessen hielt er dem Polen vor, nicht im Sinne der Mannschaft zu denken, "sondern effektiv nur 'Ich, ich, ich'". 


Und Lewandowski? Der gibt sich betont cool. Am Sonntagnachmittag postet der Pole in seiner Instagram-Story ein Bild. Lässig zurückgelehnt im Liegestuhl genießt der Stürmer die Sonne

Besonders interessant - das Emoji links unten. Den Zeigefinger an die Lippen gelegt - wenn Lewandowski seinen Kritikern hier mal nicht sagen will, dass sie lieber schweigen sollten...