So plant Flörsch ihre Renn-Zukunft

So plant Flörsch ihre Renn-Zukunft
So plant Flörsch ihre Renn-Zukunft

Sophia Flörsch ist eine der besten Motorsport-Pilotinnen auf der Welt.

Aktuell stellt sie ihr Können in der European Le Mans Series (ELMS) unter Beweis und fuhr am vergangenen Wochenende die 24 Stunden von Le Mans. Dort hatte sie jedoch einen denkbar ungünstigen Start.

„Wir hatten leider ein technisches Problem. Ich bin aus der letzten Kurve rausgekommen und wollte eigentlich durchbeschleunigen im ersten Gang. Dann hat das Auto keine Gänge mehr angenommen, ich bin im ersten Gang steckengeblieben. Ich bin dann bis zum Ende der Boxengasse gerollt. Ich konnte das Auto dann irgendwie nach Hause in die Box bringen“, schilderte sie den Vorfall im AvD Motor & Sport Magazin bei SPORT1.

Diesen Rückstand konnte ihr Team in der Folge nicht mehr aufholen. In der Klasse der LMP2-Kategorie landete sie mit ihrem Team so nur auf Platz 20.

Flörsch will zurück in den Formel-Sport

Dennoch ist sie „extrem zufrieden. Unser Schwesternauto hat sogar die Klasse gewonnen, das freut mich für das gesamte Team, das haben auch alle dort verdient. Auch unsere Crew hätte es verdient. Wir hatten nach dem Problem dann überhaupt kein Problem mehr, wir Fahrer haben auch gar keine Fehler gemacht. Wir konnten von diesen sechs Runden auch wieder zwei Runden aufholen.“

Auch neben dem Le-Mans-Rennen läuft es für sie beim portugiesischen Rennstall Algarve Pro Racing richtig gut. Zum Auftakt der ELMS in Imola wurde sie mit ihrem Team Achte. Daran will sie nun im italienischen Monza anknüpfen.

Die Langstreckenrennen sind für sie dabei ein Mittel zum Zweck. „Für mich ist das Ziel schon, wieder in den Formel-Sport zurückzukehren. Da sind die ELMS-Fahrzeuge sehr viel näher dran“, erklärt die 21-Jährige. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Am liebsten will sie bereits im kommenden Jahr zurückkehren. Aber: „Das hängt vom Budget ab, man braucht Partner und Sponsoren.“ Keine leichte Aufgabe, wie sie zuletzt gestand.

Sollte der Sprung nicht gelingen, wird sie wohl in der ELMS verbleiben. „Ich bin mit der Langstrecke da im Moment sehr happy. Das Niveau hier ist einfach extrem hoch. Das war auf jeden Fall kein falscher Weg, jetzt hier unterwegs zu sein in der Langstrecke“, sagt die gebürtige Münchnerin.

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