So macht man Reisemobile fit für die Winterpause

Die meisten Wohnwagenbesitzer besuchen in den schönen Monaten des Jahres die Campingplätze dieser Welt. Im Winter stellt sich ihnen die Frage, wie man sein Reisemobil am besten vor Schnee und Kälte schützt. Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Campen im Winter? Darauf können viele Menschen verzichten und motten ihre Wohnmobile oder Wohnwagen ein. Dabei gibt es einiges zu beachten.

München (dpa/tmn) - Im Winter fahren nur wenige Enthusiasten mit ihrem Wohnwagen oder Reisemobil auf den Campingplatz. Viele gönnen ihren Gefährten bis zum Frühjahr lieber eine Pause. Vorbereitend gibt es aber noch viel zu tun, wie der Tüv Süd erklärt. Ein Überblick:

- Säubern: Aussaugen und Wischen ist Pflicht. Teppiche stellt man auf, damit sie nicht modern. Idealerweise lagern sie, gemeinsam mit Sitzpolstern und Decken, den Winter über in einem trockenen Raum.

- Aufpumpen und Fetten: Die Türdichtungen werden mit Talkum oder Glycerin für die Kälte fit gemacht. So bleiben die Gummis elastisch. Die Kurbelstützen sollte man fetten und das Gefährt danach auf ihnen abstellen. Das entlastet die Reifen. Allgemein sollten die Pneus auf den maximal empfohlenen Druck aufgepumpt werden.

- Ablassen und Öffnen: Aus Leitungen, Tanks und Boilern muss das Wasser vollständig raus. Die Hähne und Ablassventile bleiben offen. Anders beim Gas: Hier schließt man die Hähne und schraubt Schläuche und Druckminderer von den Gasflaschen ab.

- Laden: Damit der Batterie im Laufe der Monate nicht der Saft ausgeht, sollte man ein Ladegerät anschließen. Auch ausbauen ist möglich. Der Akku lagert dann in einem trockenen Raum, wo er aber ebenfalls gelegentlich nachgeladen werden sollte.

- Lüften: Klappen und Türen, einschließlich die des Kühlschranks, sollten offen sein. Damit kann die Luft zirkulieren. Dennoch kann es irgendwann im Auto müffeln. Regelmäßig für eine Stunde bei trockenem Wetter alle Fenster zu öffnen, ist deshalb empfehlenswert.