So läuft die Handball-WM der Frauen

Die Handball-WM der Frauen ab 1. Dezember LIVE auf SPORT1

Erstmals seit 20 Jahren kehrt die Handball-WM der Frauen nach Deutschland zurück – das Motto des Turniers lautet treffend "simply wunderbar".

Wer steht im deutschen Kader? In welcher Gruppe sind die DHB-Frauen? In welchem Modus wird gespielt?

SPORT1 fasst alle wichtigen Informationen zusammen und zeigt alle Spiele mit deutscher Beteiligung LIVE im Free-TV und im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de.

Wann und wo wird gespielt?

Die 23. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen findet von Freitag, den 1. Dezember, bis Sonntag, den 17. Dezember, in Deutschland statt. Gespielt wird in Bietigheim-Bissingen, Hamburg, Leipzig, Magdeburg, Oldenburg und Trier.

Das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Kamerun steigt am Freitag, 1. Dezember, um 18.45 Uhr.

Die Gruppenphase findet bis Freitag, den 8. Dezember statt, danach beginnt die K.o.-Phase.

Das Spiel um Bronze steigt am 17. Dezember ab 14.30 Uhr, der Weltmeister wird ab 17.30 Uhr ermittelt. Beide Spiele finden in Hamburg statt.

Der Modus

Die Vorrunde wird in vier Gruppen à sechs Mannschaften ausgetragen. Jeder spielt einmal gegen jeden, jedes Team absolviert fünf Gruppenspiele.

Die ersten vier Mannschaften jeder Gruppe erreichen die K.o.-Phase, die mit dem Achtelfinale beginnt.

Im Falle eines Unentschiedens nach regulärer Spielzeit geht es in die (erste) Verlängerung (2x fünf Minuten). Endet auch die erste Verlängerung mit einem Unentschieden, wird eine zweite Verlängerung (2x fünf Minuten) gespielt. Wenn dann immer noch keine Mannschaft in Führung liegt, wird das Spiel in einem 7-Meter-Werfen entschieden.

Die Gruppen

Gruppe A (Trier): Frankreich, Rumänien, Spanien, Slowenien, Angola, Paraguay
Gruppe B (Bietigheim): Norwegen, Schweden, Tschechien, Ungarn, Argentinien, Polen
Gruppe C (Oldenburg): Dänemark, Russland, Brasilien, Montenegro, Japan, Tunesien
Gruppe D (Leipzig): Niederlande, Deutschland, Serbien, Korea, China, Kamerun


Der vorläufige deutsche 28er-Kader

Bis zum Vorabend des Turnierauftakts muss Bundestrainer Michael Biegler aus dem momentan 28-köpfigen Aufgebot einen Kader mit maximal 16 Spielerinnen benennen. Im Laufe des Wettbewerbs dürfen dann noch zwei Feldspielerinnen und eine Torhüterin nachnominiert werden.

Biegler hat sich dazu entschlossen, die möglichen nachnominierten Spielerinnen ebenfalls schon vor Turnierbeginn zu bestimmen.

Stand aktuell:

Tor: Dinah Eckerle (Thüringer HC), Madita Kohorst (VfL Oldenburg), Katja Kramarczyk (TSV Bayer 04 Leverkusen), Anna Monz (HSG Blomberg-Lippe), Clara Woltering (BVB 09 Dortmund)

Feld: Julia Behnke (TuS Metzingen), Emily Bölk (Buxtehuder SV), Lone Fischer (Buxtehuder SV), Angie Geschke (VfL Oldenburg), Friederike Gubernatis (Buxtehuder SV), Svenja Huber (BVB 09 Dortmund), Jenny Karolius (TSV Bayer 04 Leverkusen), Isabell Klein (Nantes Loire Atlantique HB/FRA), Stella Kramer (BVB 09 Dortmund), Saskia Lang (Thüringer HC), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Anna Loerper (TuS Metzingen), Nadja Mansson (BVB 09 Dortmund), Alexandra Mazzucco (Thüringer HC), Shenia Minevskaja (TuS Metzingen), Anne Müller (BVB 09 Dortmund), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Jennifer Rode (TSV Bayer 04 Leverkusen), Maike Schirmer (Buxtehuder SV), Meike Schmelzer (Thüringer HC), Xenia Smits (Metz HB/FRA), Alicia Stolle (HSG Blomberg-Lippe), Kerstin Wohlbold (Thüringer HC)

Die Favoriten

Der Weltmeister-Titel geht wahrscheinlich nur über die amtierender Welt- und Europameisterinnen aus Norwegen. Ihnen immer wieder auf den Fersen sind die Niederlande. Die Oranje-Ladies gewannen jeweils den Vizetitel hinter den Norwegerinnen bei den beiden Großereignissen.

Rekord-Weltmeister Russland gehört ebenso zu den Favoriten wie die deutschen Gastgeber. Als Geheimtipp gelten die Frauen aus Dänemark.


Die Chancen der Deutschen

Deutschland spielte eine starke Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft, die Ergebnisse aus den finalen Testspielen vor dem anstehenden Heim-Turnier machen durchaus Hoffnung.

Den jüngsten beiden Erfolgen über Vize-Europameister Niederlande Ende Oktober folgte ein 23:22-Sieg gegen die Slowakei und ein 32:19 gegen Island.

WM-Gold holte Deutschland zuletzt 1993, WM-Bronze gab es 1997 und 2007. Bei der letzten WM vor zwei Jahren landete das DHB-Team nur auf Platz 13.

Bei der EM 2016 in Schweden verpasste die Mannschaft von Bundestrainer Michael Biegler in der Hauptrunde allerdings nur knapp den Sprung ins Halbfinale.

So begleitet SPORT1 die WM

SPORT1 zeigt alle Spiele mit deutscher Beteiligung LIVE im Free-TV und im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de.

Auf SPORT1+ und im kostenlosen Livestream werden zusätzlich bis zu acht weitere Partien übertragen.

Darüber hinaus werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie das Halbfinale und Finale via YouTube und Facebook Live gezeigt.

Insgesamt präsentiert SPORT1 auf seinen Plattformen mindestens 40 Stunden LIVE. Als Experte ist dabei der frühere Welthandballer Daniel Stephan im Einsatz.

In einer täglichen Zusammenfassung werden außerdem die jeweiligen Highlights im TV präsentiert.

Darüber hinaus können sämtliche WM-Spiele auch online auf SPORT1.de und in der SPORT1-App im LIVETICKER verfolgt werden.

Reporter Bernd Roetmann wird für SPORT1 bei der WM vor Ort sein und Interviews und News rund um das deutsche Team liefern.