So krass ist Energiesparen in Spanien: Klimaanlage bis 27°, Heizung bis 19°

Kommen bald in ganz Europa Energiespar-Regeln wie in Spanien? Und bleibt bei Hitzewellen nur noch der Platz unter dem Sonnenschirm am Strand?

Die Regierung in Madrid hat beschlossen, dass Klimaanlagen in Geschäften, Restaurants und Büros die Hitze nur noch auf 27 Grad herunterkühlen dürfen. Und im Winter sollten alle Räume bis höchstens 19 Grad beheizt werden. Schaufenster und Baudenkmäler dürfen nur noch bis höchstens 22 Uhr beleuchtet werden.

Die Ministerin für den Ökologischen Wandel, Teresa Ribera, betont die europäische Solidarität - auch angesichts falscher Entscheidungen in der Vergangenheit in Deutschland.

Die Ministerin erklärte: "Es ist an der Zeit, Solidarität zu zeigen, auf Erpressung zu reagieren und deutlich zu machen, dass jede Erpressung, jede Aggression gegen ein Mitglied der Europäischen Union sich gegen alle richtet. Und wir müssen uns alle anstrengen, um unsere Mitmenschen zu begleiten, die mit großer Sorge auf den kommenden Herbstes und Winters blicken."

Einige Geschäftsleute sind etwas skeptisch. So sagt ein Ladeninhaber: "27 Grad, das ist schon etwas hoch. Der Rest der Maßnahmen ist OK."

Eine Frau in Barcelona meint: "Ich kann mit diesen hohen Temperaturen leben. Und für die Beschäftigten ist es auch besser."

Und ein junger Mann erklärt: "Ich mag es nicht, wenn es zu kalt ist und man im Sommer eine Jacke tragen muss."

Die beschlossenen Maßnahmen sollen bis November 2023 in Kraft bleiben.

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