So hat ProSieben sich bei den Oscars völlig blamiert

Amelie Graen
Für einen Schul-Reporter wäre es gut gewesen:
  • Der ProSieben-Reporter Steven Gätjen und der Mode-Designer Michael Michalsky haben Zuschauer der Oscars in den Wahnsinn getrieben
  • Ein Kommentar war dümmer als der nächste

Klar, während der Oscar-Verleihung in LA auf dem Roten Teppich Prominente zu interviewen, ist sicher nicht leicht. Und wenn Reporter Steven Gätjen ein 15-jähriger Schüler wäre, hätte er das auch wirklich ganz, ganz toll gemacht mit den Interviews.

Aber für einen 45-jährigen Star-Reporter muss man sich schon wundern. Darüber, was der Reporter für Fragen stellt zum Beispiel. 

“Want to say ‘Hi’ to your fans in Germany?” oder:

“Could you please say hello to ProSieben?” 

Es wäre schwierig gewesen, hochkarätigen Schauspielern in einem 45-sekündigen Interview eine noch dümmere Frage zu stellen.

Immer noch besser allerdings als die anmaßenden Kommentare, die Gätjen über Stars, zum Beispiel über Sharon Osbourne, abließ:  “Ein Gesichtsunfall der Meisterklasse”. 

Für einen Reporter auf dem Roten Teppich, der in kurzer Zeit möglichst viele Prominente vor die Kamera locken will, ist das vielleicht nicht der klügste Satz. Menschenverachtend ist er noch dazu. 

Die armen Amis: jedes Jahr Gaetjen 

Langsam kommt der Verdacht auf, dass so selten deutsche Filme Preise abräumen, weil die Amis jedes Jahr aufs Neue Steven Gätjen von uns geschickt bekommen. Die Armen.  

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