Krösche verrät: Darum Glasner!

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Krösche verrät: Darum Glasner!
Krösche verrät: Darum Glasner!

Am 26. Mai war die mehrwöchige Suche nach einem Nachfolger von Adi Hütter (zu Borussia Mönchengladbach) bei Eintracht Frankfurt abgeschlossen. Oliver Glasner kommt vom VfL Wolfsburg, er war von Beginn an einer der Top-Kandidaten bei den Hessen.

Doch der Chefposten bei den Frankfurtern war nach Platz fünf in der Vorsaison durchaus begehrt. Markus Krösche streckte seine Fühler in mehrere Richtungen aus.

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Krösche tauschte sich mit vier bis fünf Trainern "intensiv aus"

"Letztendlich hatte man vier bis fünf Kandidaten, mit denen man sich intensiv ausgetauscht und beschäftigt hat", sagte der Eintracht-Sportvorstand im Gespräch mit SPORT1. Die Art und Weise, wie Trainer Fußball spielen lassen, könne man noch durch Spielbeobachtungen erkennen: "Aber in Gesprächen lernst du Menschen kennen und wie sie ihre Aufgabe angehen wollen." (Bericht: So will Krösche die Eintracht verstärken)

Die Eintracht wurde in den vergangenen Wochen mit einigen Kandidaten in Verbindung gebracht. Vor allem Gerardo Seoane (YB Bern/jetzt Bayer Leverkusen), Raúl González Blanco (Real Madrid) und Edin Terzic (Bericht: So lief es mit Terzic) wurden in der Öffentlichkeit und im Umfeld ganz heiß gehandelt, auch mit Stefan Leitl (Bericht: SGE-Trainer? Spur führt zu Aufsteiger) gab es nach SPORT1-Informationen einen Austausch.

Krösche kommentierte zwar keine Namen, er erklärte allerdings: "Es gehört zu meinem Job, dass ich mich mit unterschiedlichen Trainern beschäftige, um deren Ansätze kennenzulernen."

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So überzeugte Glasner Eintracht-Sportvorstand Krösche

Am Ende fanden Glasner und die Eintracht zueinander. Krösche nannte die Gründe, mit denen der Österreicher zu überzeugen wusste: "Er hat es geschafft, innerhalb von zwei Jahren eine Spielphilosophie in Wolfsburg zu implementieren. Oliver Glasner hat in dieser Zeit viele Spieler weiterentwickelt. Er hat eine klare Idee, klare Prinzipien und er hat es geschafft, das Maximale aus der Mannschaft herauszuholen und sie in die Champions League geführt."

Mit 61 Punkten landeten die Wölfe mit einem Punkt Vorsprung vor der Eintracht auf Rang vier und dürfen somit erstmals seit der Saison 2015/16 wieder Königsklasse spielen.

Krösche fiel bei den Geisterspielen aber noch mehr auf: "Es hat mir imponiert, wie er während des Spiels mit der Mannschaft gearbeitet hat, wie er sie gecoacht hat und somit positiven Einfluss auf die Art und Weise des Spiels genommen hat." (News: VfL-Profi Guilavogui rechnet mit Glasner ab)

Krösche: Glasner passt perfekt zum Kader

Dennoch hat sich der Eintracht-Sportvorstand geduldig ein umfassendes Bild gemacht. Es war eine akribische Suche, einen unüberlegten Schnellschuss wollte sich der neue Mann am Ruder der Frankfurter nicht leisten. Die Messlatte liegt hoch beim Traditionsklub, der in diesem Sommer zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten in die Europa League eingezogen ist.

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Umso wichtiger war, dass der Kandidat passt. Krösche sieht sich mit Blick auf die Vita von Glasner bei seiner Auswahl daher bestätigt: "Er passt perfekt zu der Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen und welche Spieler wir im Kader haben." Dies gilt es ab Vorbereitungsbeginn Ende Juni zu beweisen.