So funktioniert der Ryder Cup

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So funktioniert der Ryder Cup
So funktioniert der Ryder Cup

Von Freitag bis Sonntag messen sich die besten europäischen und amerikanischen Golfer beim Ryder Cup in Wisconsin/USA.

SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zum größten Golfspektakels der Welt.

Ryder Cup 2021: Was steht an?

Nach der Verschiebung kommt es mit einem Jahr Verspätung wieder zum prestigeträchtigen Duell zwischen den besten Golfern aus Europa und den USA. Gespielt wird auf dem Straits Course von Whistling Straits in Haven/Wisconsin nahe des Lake Michigan.

Ryder Cup 2021: Der Zeitplan

Freitag, 24. September 2021

  • 14.05 Uhr: 4 Vierer (Foursome)

  • 19.10 Uhr: 4 Vierball (Fourball)

Samstag, 25. September 2021

  • 14.05 Uhr: 4 Vierer (Foursome)

  • 19.10 Uhr: 4 Vierball (Fourball)

Sonntag, 26. September 2021

  • 18.04 Uhr: Einzelmatches

Sind Deutsche dabei?

Ja, Martin Kaymer wird das europäische Team als Vizekapitän begleiten. Der 36-Jährige aus Mettmann gilt mit drei Siegen bei vier Teilnahmen als ausgemachter Ryder-Cup-Spezialist. Er ist aber schon seit geraumer Zeit außer Form und deshalb in diesem Jahr nicht als Spieler dabei.

Warum heißt es Ryder Cup?

Eigentlich hatte Samuel Ryder keinerlei Sorgen. Als Saatguthändler machte der Brite im 19. Jahrhundert ein Vermögen, hin und wieder spielte er zur gesundheitlichen Erholung auch mal Golf. Dabei faszinierten ihn seit jeher die Duelle zwischen den USA und Europa, einzig das damalige Format gefiel ihm nicht. Also trieb er die Veränderung der Spielform voran und stiftete 1927 die nach ihm benannte Trophäe - den Ryder Cup.

Wie ist der Modus des Ryder Cup?

Insgesamt werden 28 Partien ausgetragen - jeweils vier Foursomes und Fourballs am Freitag und Samstag sowie zwölf Einzel am Sonntag. Dem Team aus Europa reichen als Titelverteidiger 14 der zu vergebenden 28 Punkte. Die Herausforderer aus den USA benötigen hingegen 14,5 Punkte, um den Cup zurückzuerobern.

Es wird im klassischen Matchplay-Format gespielt. Gewertet werden bei allen Duellen daher nur die gewonnenen Löcher. Eine Runde ist beendet, sobald der Gegner auf den verbleibenden Löchern einen Rückstand nicht mehr aufholen kann. Die Schlusswertung einer Partie lautet dann beispielsweise „3&2″ (“3 und 2″): drei Löcher Vorsprung bei noch zwei ausstehenden Löchern. Fällt erst am letzten Loch die Entscheidung durch einen Lochgewinn, heißt da Ergebnis „1 up“ (1 auf).

Wer sind die Stars der beiden Teams?

Angeführt werden die Teams von ihren Kapitänen Steve Stricker (USA) und Padraig Harrington (Europa), die aber nicht selbst spielen. Bei den Europäern dürften sich die Blicke vor allem auf den Weltranglistenersten und US-Open-Champion Jon Rahm (Spanien) richten. Die US-Amerikaner treten in hochkarätiger Besetzung an: British-Open-Gewinner Collin Morikawa, Kraftpaket Bryson DeChambeau, der zweimalige Major-Sieger Dustin Johnson und FedExCup-Champion Patrick Cantlay sind unter anderem dabei. Für beide Teams spielen jeweils zwölf Golfer.

Wer ist Favorit beim Ryder Cup?

Vom Papier her die Amerikaner, weil sie über die besseren Einzelspieler verfügen. Aber das genügt eben nicht - vielmehr kommt es auf Teamgeist, Zusammenhalt, Emotionen an. Und da haben die Europäer zuletzt häufig besser ausgesehen - bei der Austragung 2018 vor den Toren von Paris setzten sich die Golfer aus Europa durch.

Die Aufgebote im Überblick:

Europa: Jon Rahm, Sergio Garcia (beide Spanien), Rory McIlroy (Nordirland), Shane Lowry (Irland) Viktor Hovland (Norwegen), Paul Casey, Matthew Fitzpatrick, Lee Westwood, Tyrell Hatton, Ian Poulter (alle Großbritannien) und Bernd Wiesberger (Österreich)

Kapitän: Padraig Harrington (Irland)

Amerika: Collin Morikawa, Dustin Johnson, Bryson DeChambeau, Brooks Koepka, Justin Thomas, Patrick Cantlay, Tony Finau, Jordan Spieth, Xander Schauffele, Harris English, Daniel Berger und Scottie Scheffler

Kapitän: Steve Stricker

So können Sie den Ryder Cup live verfolgen:

TV: Sky

Stream: Skygo

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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