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1. Patinieren durch Kalken

Eine beliebte Möglichkeit, wie man Patina auf Möbeln bekommt, ist die Methode mit Kalkpaste. Weiß oder pastellig gekalkte Möbel sind typisch für den so beliebten Shabby Chic oder andere Einrichtungen im rustikalen, nostalgischen Vintage-Stil. Will man ein Holzmöbel selbst kalken, muss man dafür als erstes die Poren der Oberfläche öffnen, zum Beispiel mithilfe einer Drahtbürste oder mit grobkörnigem Schleifpapier. Anschließend wird die Kalkpaste mit einem groben Leinentuch quer zur Faserung in die aufgerauten Poren gerieben. Wenn die Masse getrocknet ist, muss die gekalkte Fläche noch blank gerieben werden. Das Tolle an dieser Methode: Kalk ist natürlich, umweltfreundlich und feuchtigkeitsregulierend. Darüber hinaus wirkt er desinfizierend und schützt vor Schimmel. Ein zusätzlicher Oberflächenschutz ist also nicht nötig und gesundheitliche Schäden muss man auch nicht befürchten.

Credits: homify / A1 Lofts and Extensions

So erzeugt ihr Patina auf euren Holzmöbeln

Hochglanz und Perfektion sind nicht immer gefragt. Gerade bei Holzmöbeln sind es oft die kleinen Macken, Kratzer, Risse und Schrammen, die den besonderen Charakter des Möbelstücks ausmachen. Holz darf also ruhig eine gewisse Patina haben, denn sie vermittelt ein warmes, heimeliges Gefühl, Natürlichkeit und Authentizität. Allerdings dauert es seine Zeit, bis Holzmöbel auf natürliche Weise die entsprechenden Alterserscheinungen zeigen. Will man diesen Effekt sofort sehen, muss man ein wenig nachhelfen den gewünschten Used Look künstlich erzeugen. Wenn ihr euch fragt, wie man Patina macht und auf diese Weise eigentlich neue Holzmöbel gebraucht und abgenutzt erscheinen lässt, solltet ihr unbedingt weiterlesen. Wir stellen euch sechs verschiedene Methoden des Patinierens vor.