Als Tabellenletzter in die Playoffs - und jetzt das

SPORT1
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Als Tabellenletzter in die Playoffs - und jetzt das
Als Tabellenletzter in die Playoffs - und jetzt das

Für die Hammer Eisbären war es das Ende einer mehr als kuriosen Oberliga-Saison!

Im Pre-Playoff-Spiel bei den Black Dragons Erfurt unterlag das Team von Trainer Ralf Hoja, das als Tabellenletzter in die K.o.-Runde eingezogen war, am Mittwochabend mit 1:6 (0:2, 1:2, 0:2), verpasste somit eine Sensation deutlich. (Irre: Als Tabellenletzter in die Playoffs)

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Hammer Eisbären können Erfurt nicht ärgern

Einer der Gründe für die hohe Niederlage: Die Eisbären hatten in Erfurt einige Ausfälle zu verkraften. "So wie fast immer unter der Woche", sagte Manager Jan Koch. Vor allem das krankheitsbedingte Fehlen des früheren DEL-Profis Kevin Orendorz machte sich bei den Gästen bemerkbar.

Die Black Dragons übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und führten nach dem ersten Abschnitt schon mit 2:0. In der Folge gelang es den Erfurtern, die Führung kontinuierlich auszubauen.

Zwar steckten die Eisbären, die in der regulären Spielzeit schon einmal in Erfurt gewonnen hatten, nie auf. Doch gegen die Black Dragons hatten sie an diesem Abend über weite Strecken der Partie nichts entgegenzusetzen. "Erfurt hatte klares Übergewicht", stellte Koch nach dem Duell fest.

Allerdings nahm der Hammer Geschäftsführer seine Mannschaft auch in Schutz. "Wenn nach einer so langen Spielzeit der Akku leer ist, haben wir absolutes Verständnis", sagte Koch.

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Eisbären profitierten von Playoff-Chaos

Für die Eisbären ist die Saison damit nach 47 Spielen beendet. Den Nordrhein-Westfalen gelangen in dieser Spielzeit lediglich acht Siege, die Hammer standen nach Ende der Hauptrunde in der drittklassigen Oberliga Nord abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. (Tabellen der DEL)

Dass sie dennoch in die Pre-Playoffs gerutscht waren, lag daran, dass die eigentlich qualifizierten Teams (Krefelder EV, EG Diez-Limburg und die Salle Bulls Halle) aufgrund von Corona-Fällen in ihrern Mannschaften nicht antreten durften.

Das hatte der deutsche Eishockey-Bund aufgrund der aktuell gültigen Quarantäneanordnung der örtlichen Gesundheitsämter zuvor mitgeteilt.

Während die Black Dragons Erfurt ab Freitag im Viertelfinale auf die Hannover Scorpions treffen, verabschieden sich die Eisbären jetzt in die spielfreie Zeit.