Das denkt Draxler über den PSG-Konkurrenzkampf

Ann-Marie Herrmann
Julian Draxler hat keine Angst vor dem Konkurrenzkampf mit Neymar und Co

Bei Paris Saint-Germain ist Julian Draxler spätestens seit dieser Saison nur einer von vielen.

Die Konkurrenz im Starensemble von der Seine ist groß - gerade in der Offensive. Trotzdem will der Nationalspieler nicht aufgeben und freut sich auf den Kampf um die Startelfplätze mit Neymar und Co.

Die Situation sei für ihn "alles andere als einfach, weil wir Spieler wie Neymar, Di Maria oder Pastore haben, und es gibt ja noch weitere. Es kommt also darauf an, wie du dich im Training zeigst, wie du dich fühlst", sagte Draxler im Interview mit der Deutschen Welle.

"Der Trainer (Unai Emery, Anm. d. Red.) kann für jede Partie neu entscheiden. Und man muss ihm zeigen, dass man der richtige Mann für dieses Spiel ist. Genau das werde ich machen.“

Spaß mit Neymar

Den Wechsel von Wolfsburg nach Paris bereut der 24-Jährige nicht, auch wenn er momentan nicht immer zum Zug kommt.

Es sei ein "Riesenschritt" gewesen: "Die Stadt und der Verein sind völlig anders. Ich genieße es, hier zu sein. Ich mag die Stadt sehr, und natürlich habe ich viel Spaß daran, mit so großen Namen in einem Team zusammenzuspielen."

Die Umstellung sei nicht schwierig gewesen, da die Spielweise mit dem System des DFB-Teams zu vergleichen sei. Trotzdem räumt der Ex-Schalker Startschwierigkeiten in die neue Saison ein.

Draxler hat Startschwierigkeiten überwunden

"Ich kam nach dem Confed Cup etwas später zurück in die Vorbereitung und hatte etwas Rückstand den anderen gegenüber. Ich musste mich reinhängen im Training, aber jetzt geht es Schritt für Schritt voran. Ich werde alles geben, um in der Startelf zu sein, und ich bin überzeugt, dass ich das draufhabe."

Für den Verein wäre ein fitter Draxler sicherlich wichtig. Immerhin hat PSG auch in diesem Jahr große Ziele.

"Wir wollen alles erreichen, wir wollen alles gewinnen und der Verein hat sehr viel Geld auf dem Transfermarkt investiert. Ich denke, dass wir jetzt auf Augenhöhe sind mit den internationalen Spitzenteams", meinte Draxler.