So bewegend! Die emotionalsten Momente der VMAs

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Bei den VMAs ging es nicht nur um Musik, sondern auch um ganz große Themen wie: Trump, Tod und Selbstliebe. Das waren die bewegendsten Reden der Promis.

Bei den MTV Video Music Awards ging es am Sonntag in Los Angeles nicht nur um großartige Musik, sondern auch um große Gefühle. Gleich mehrmals hatten die Stars wichtige Botschaften an ihre Fans im Publikum und Zuhause - und sorgten damit für Gänsehaut.

Paris Jackson wettert gegen Trump

Eigentlich sollte Paris Jackson nur den Preis für das "Beste Pop Video" verleihen. Doch die 19-Jährige setzte zu einer feurigen Rede an, die eindeutig auf Präsident Trump abzielte. In Hinblick auf die Nazi-Märsche in Charlottesville sagte sie: "Ist euch klar, was für einen Unterschied wir machen könnten, wenn wir uns alle zusammentun?" - Nicht ohne den Seitenhieb: "Und das sind keine Fake-News. Wir müssen diesen Nazi-Idioten zeigen, dass wir null Toleranz für ihre Gewalt, ihren Hass und ihre Diskriminierung haben". Papa Michael wäre stolz gewesen.

Jared Leto gedenkt Chester Bennington und Chris Cornell

Bewegend wurde es auch als Jared Leto (45, "Suicide Squad") auf die Bühne trat. Er erinnerte in seiner Rede an gleich zwei verstorbene Musik-Größen: Chester Bennington (1976-2017) und Chris Cornell (1964-2017). An Cornell gedachte er mit Benningtons Worten, der über seinen Kollegen sagte: "seine Stimme war Freude, Leid, Wut und Vergebung, Liebe und Herzschmerz, alles in einem". Über den Linkin-Park-Sänger selbst sagte Leto: "Wenn ich an Chester denke, sehe ich sein Gesicht vor mir, auf dem immer ein Lächeln war. Ich denke an sein Herz, dass er (auf der Hand) trug. [...] Und ich denke an seine Stimme, die für immer leben wird."

Pinks Aufruf zur Selbstliebe

Nicht traurig, sondern unglaublich ermutigend und nicht weniger emotional war Pinks (37, "Beautiful Trauma") Ansprache. Nachdem die Sängerin den "Vanguard Award" entgegen genommen hat, erzählte sie eine kurze Geschichte aus ihrem Familienleben. Ihre sechsjährige Tochter Willow hätte eines Tages zu ihr gesagt "Ich bin das hässlichste Mädchen, das ich kenne. Ich sehe aus wie ein Junge".

Die Sängerin hat daraufhin eine Power-Point-Präsentation für die Kleine vorbereitet, in der sie viele androgynen Künstler aufzählte - von Michael Jackson über Prince bis Janet Joplin. "Ich sagte ihr: ,Wir ändern uns nicht. Wir helfen den anderen Leuten sich zu ändern, damit sie verschiedene Formen von Schönheit sehen können. Und du mein Liebling, bist wunderschön". Die kleine Willow saß übrigens mit ihrem Papa im Publikum und freute sich sichtlich über die lieben Worte ihrer Mama. Tolles Detail: Auf dem roten Teppich trugen Pink, ihr Mann und Töchterchen Willow alle einen Hosenanzug samt Krawatte.

Foto(s): s_bukley/ImageCollect