Snowboard: Snowboardcross: Berg Vierter in La Molina

Snowboarder Paul Berg hat das Podium beim Cross-Weltcup im spanischen La Molina zwar unglücklich verpasst, mit Platz vier seinen enttäuschenden Olympia-Auftritt aber vergessen gemacht. Der 26-Jährige aus Konstanz verpasste eine bessere Platzierung nach einem unverschuldeten Sturz im Finale.

Snowboarder Paul Berg hat das Podium beim Cross-Weltcup im spanischen La Molina zwar unglücklich verpasst, mit Platz vier seinen enttäuschenden Olympia-Auftritt aber vergessen gemacht. Der 26-Jährige aus Konstanz verpasste eine bessere Platzierung nach einem unverschuldeten Sturz im Finale.

Berg kam zu Fall, als er auf den vor ihm gestürzten Emanuel Perathoner auffuhr. Der Italiener rappelte sich etwas schneller auf als Berg und belegte hinter Tagessieger Alessandro Hämmerle sowie Hanno Douschan (beide Österreich) Platz drei. Zuvor hatte Berg seine Läufe in Achtel-, Viertel- und Halbfinale gewonnen. Bei den Winterspielen in Pyeongchang war er nach einem Crash im Viertelfinale nur 19. geworden.

"Das gehört zum Sport dazu. Es ist natürlich ärgerlich, dass er noch Dritter wird und ich mit Platz vier bestraft werde. Aber es ist okay, auch wenn der Kurs einem Weltcup nicht wirklich würdig war. Das Ergebnis passt schon, aber so wirklich freuen kann ich mich nicht darüber", sagte Berg.

Konstantin Schad (Miesbach) schied im Viertelfinale aus, für Martin Nörl (Adlkofen) und Leon Beckhaus (Miesbach) war bereits im Achtelfinale Endstation.

Bei den Frauen feierte Sotschi-Olympiasiegerin Eva Samkova (Tschechien), die in Südkorea Bronze gewonnen hatte, ihren neunten Weltcup-Sieg. Deutsche Boarderinnen waren nicht am Start. In Moskau (10. März) und Veysonnaz/Schweiz (17. März) finden die beiden letzten Weltcup-Rennen des Winters statt.

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