Snowboard: Deutsche Snowboarderinnen knapp am Podest vorbei

Die deutschen Snowboarderinnen haben beim ersten Weltcup des neuen Jahres trotz guter Leistungen nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können.

Die deutschen Snowboarderinnen haben beim ersten Weltcup des neuen Jahres trotz guter Leistungen nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen können.

Beim Parallel-Riesenslalom in Lackenhof am Ötscher in Niederösterreich schieden Selina Jörg (Sonthofen), Carolin Langenhorst und Ramona Hofmeister (beide Bischofswiesen) im Viertelfinale aus und belegten am Ende die Plätze fünf, sechs und sieben.

Den Sieg holte sich Weltmeisterin Ester Ledecka (Tschechien), an der Jörg in der Runde der letzten Acht gescheitert war. Amelie Kober (Miesbach) verpasste bei ihrem schnellen Comeback nach einem Sprunggelenksbruch Mitte November die erste Chance zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar).

Die 30 Jahre alte zweimalige Olympiamedaillen-Gewinnerin konnte sich bei ihrem ersten Start im Weltcup seit fast zwei Jahren nicht für die K.o.-Runde der besten 16 Starterinnen empfehlen und belegte am Ende nur Rang 30. Anke Wöhrer (Prien), ehemals Kartens und Olympia-Zweite von 2014, verfehlte als 19. erneut die Norm für Olympia. Cheyenne Loch (Schliersee) wurde bei ihrem Comeback 32.

Männer machen Sorgen

Sorgen machen bei den ehrgeizigen Snowboardern weiter die Männer. Am Ötscher stand beim Sieg von Nevin Galamarini (Schweiz) alleine Patrick Bussler (Aschheim) in der K.o.-Runde, schied aber im Achtelfinale aus und belegte Rang zwölf. Immerhin ist der Routinier bereits für Olympia qualifiziert.

Die bereits im Weltcup siegreichen Stefan Baumeister (Aising-Pang) und Alexander Bergmann (Bischofswiesen) scheiterten dagegen bereits in der Qualifikation und fahren nach wie vor der Norm für Pyeongchang hinterher.

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