SMT Scharf AG nimmt außerplanmäßige Abschreibungen vor und passt Umsatz- und Ergebnisprognose für Geschäftsjahr 2020 an

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SMT Scharf AG / Schlagwort(e): Unternehmensrestrukturierung/Prognoseänderung
SMT Scharf AG nimmt außerplanmäßige Abschreibungen vor und passt Umsatz- und Ergebnisprognose für Geschäftsjahr 2020 an

10.11.2020 / 15:00 CET/CEST
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SMT Scharf AG nimmt außerplanmäßige Abschreibungen vor und passt Umsatz- und Ergebnisprognose für Geschäftsjahr 2020 an

Hamm, 10. November 2020 - Die SMT Scharf AG (WKN 575198, ISIN DE0005751986) hat zum dritten Quartal 2020 außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt 6,6 Mio. EUR vorgenommen. Im Rahmen des laufenden, durch Corona erschwerten Restrukturierungsprozesses bei der kanadischen Tochtergesellschaft RDH Mining Equipment Ltd. wurde auch der Lagerbestand überprüft und im Ergebnis teilweise als nicht werthaltig eingestuft. Aus der Neubewertung resultiert ein Abschreibungsbedarf von 5,1 Mio. EUR. Daneben korrigiert SMT Scharf vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie für die Gruppe die immateriellen Vermögensgegenstände um 1,5 Mio. EUR und passt diese damit der aktuellen Unternehmenssituation an. Mit der konsequenten Restrukturierung der RDH Mining strebt SMT Scharf an, ein gesundes Fundament für künftiges Wachstum der Konzerntochter sowie eine nachhaltige Entwicklung des Geschäfts mit gummibereiften Fahrzeugen für den Untertagebergbau zu schaffen.

Die außerplanmäßigen Abschreibungen führen zugleich dazu, dass das operative Ergebnis (EBIT) auf Basis vorläufiger Zahlen für die ersten neun Monate 2020 mit -7,2 Mio. EUR deutlich im negativen Bereich liegt (9M/2019: 3,2 Mio. EUR). Angesichts dieses Sondereffekts korrigiert der Vorstand seine Ergebnisprognose und rechnet nunmehr für das Gesamtjahr 2020 mit einem EBIT im Korridor von -6,0 bis -6,5 EUR. Im April hatte der Vorstand vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie seine mit den Geschäftszahlen 2019 veröffentlichte Prognose angepasst und zuletzt ein EBIT im Korridor von -1,4 bis -1,6 Mio. EUR erwartet.

Des Weiteren beeinträchtigen die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die Geschäftstätigkeit der SMT Scharf Gruppe auf dem weltweiten Markt für Bergbauausrüstung deutlich, was die Nachfrage sowohl nach Neuanlagen als auch nach Service und Wartung spürbar dämpft. Des Weiteren verzögert sich in China die Zulassung der neuen China-III-Maschinen durch die Aufsichtsbehörden weiter, so dass mit der Ausführung vorliegender Aufträge weiter nicht begonnen werden kann. Vor diesem Hintergrund korrigiert SMT Scharf seine Prognose für den Konzernumsatz auf 48 bis 50 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2020. Zuvor hatte die Gesellschaft einen Umsatz im Korridor von 55 bis 57 Mio. EUR erwartet.

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