Smart-Uniform: Diese Kleidung sammelt Daten

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Von der Armee finanzierte Forschungen haben dabei geholfen, eine Faser zu entwickeln, die sich darauf programmieren lässt, Daten von Militär-Uniformen zu übermitteln. So werden zuständige Stellen auf Verletzungen oder gefährliche Giftstoffe aufmerksam gemacht.

Forscher am dem Massachusetts Institute of Technology angeschlossenen Institute for Soldier Nanotechnologies (ISN) haben die erste Faser mit digitalen Fähigkeiten entwickelt. Diese kann in Kleidungsstücken verarbeitet werden und registriert, speichert, analysiert und misst Aktivitäten im Umfeld. Sie ist dünn genug, um in eine normale Nadel eingefädelt zu werden und ist so widerstandsfähig, dass sie mindestens zehn Waschgänge aushält.

Jetzt hofft man, dass die Faser eines Tages Soldaten in Echtzeit auf gesundheitliche Gefahren wie Atembeschwerden oder unregelmäßigen Herzschlag aufmerksam machen kann. Gleichzeitig verspricht man sich eine Übertragung von Muskeltätigkeit und Herzfrequenz.

Doch nicht nur am Körper des Soldaten werden Daten gesammelt und ausgewertet. Die Faser soll auch imstande sein, gefährliche Substanzen zu erfassen, wie zum Beispiel Giftstoffe. Hier wird der Zeitraum gemessen, dem die Soldaten dem Stoff ausgesetzt sind sowie die physiologischen Reaktionen darauf.

"Das sind bahnbrechende Forschungen, die Soldatenuniformen revolutionieren können", betonte Dr. James Burgess, der das ISN-Programm für den U.S. Army Combat Capabilities Development Command leitet. Man forsche zudem an weiteren Projekten. "Wir können unsere Soldaten mit Uniformen ausstatten, die Energie produzieren, ihnen lebenswichtige Informationen über Umweltgefahren geben, ihren Standort an ihr Team weiterleiten und Hilfe rufen, wenn sie verletzt werden."

Dabei müssten die Soldaten kein zusätzliches Gewicht mit sich herumtragen.

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