SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Geplante finanzielle Sanierung über einen Insolvenzplan ist alternativlos

DGAP-News: SKW Stahl-Metallurgie Holding AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Unternehmensrestrukturierung

18.05.2018 / 20:48
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Presseinformation

SKW Holding: Geplante finanzielle Sanierung über einen Insolvenzplan ist alternativlos

- Hauptversammlung beschließt Veränderungen im Aufsichtsrat

München, 18. Mai 2018 - Die finanzielle Sanierung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG über einen Insolvenzplan ist ohne Alternative. Auf der heutigen Hauptversammlung in München konnte die Aktionärsgruppe um das Aufsichtsratsmitglied Dr. Olaf Marx, die zu dem Aktionärstreffen gemäß § 122 Abs. 3 Satz 1 Aktiengesetz eingeladen hatte, trotz mehrmaliger Aufforderung durch Vorstand, Aufsichtsrat und Aktionäre kein belastbares Alternativkonzept vorlegen.

Über das Vermögen der SKW Holding war am 1. Dezember 2017 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Der bei Gericht bereits eingereichte Insolvenzplan sieht - wie bekannt - vor, einen wesentlichen Teil der vom US-amerikanischen Finanzinvestor Speyside Equity erworbenen Kreditforderungen gegen die SKW Gruppe (nominal ca. 76 Mio. Euro) in Eigenkapital der Gesellschaft zu wandeln, verbunden mit dem Ausscheiden der bisherigen Aktionäre. Die bei Speyside verbleibenden Kreditforderungen sollen der Gesellschaft als langfristiges Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt werden.

Dr. Kay Michel, Alleinvorstand (CEO) der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, hob die Vorteile des Insolvenzplans hervor: "Die SKW bleibt als Gruppe erhalten und hat die Chance, mit einer wieder gesunden Bilanz die geschäftliche Aufwärtsentwicklung fortzusetzen. Bisher konnten wir die operativen Geschäfte in unseren Tochtergesellschaften trotz der Insolvenz der Holding ohne nennenswerte Einschränkungen weiterführen. Kunden und Geschäftspartner halten uns die Treue."

An die Adresse der massiv gegen den Insolvenzplan agierenden Aktionärsgruppe sagte Dr. Michel: "Das Management-Team der SKW wird alles daransetzen, dass der SKW-Konzern im Interesse der Mitarbeiter und Kunden erhalten bleibt und die Wende zum Besseren nicht durch weiteres unverantwortliches Agieren von Dr. Marx und seinen Mitstreitern zunichte gemacht wird."

Die Aktionäre der Gesellschaft beschlossen unter anderem die Verkleinerung des bisher sechsköpfigen Aufsichtsrats auf vier Mitglieder. Neu in das Gremium wurden Frau Rechtsanwältin Dr. Eva Nase und Herr Estanislao Urquijo gewählt. Abberufen wurden die bisherigen Mitglieder Dr. Alexander Kirsch (Vorsitzender), Volker Stegmann, Titus Weinheimer und Dr. Peter Ramsauer.


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Über die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW Metallurgie-Konzern
Der SKW Metallurgie-Konzern ist Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten und anderen Produkten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie-Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.
Die Zentrale des SKW Metallurgie-Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südkorea, Russland, der VR China und Indien (Joint Venture).
Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland), seit 2011 (Umstellung auf Namensaktien) unter WKN SKWM02 und ISIN DE000SKWM021.

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