Skripal-Affäre: US-Medienbericht offenbart, wie es weitergehen könnte

Leonhard Landes

Im Video oben: Nach Ausweisung russischer Diplomaten – SPD-Vize Stegner warnt vor Eskalationskaskade

Der Fall des Giftanschlags auf den russischen Ex-Spion Sergej Skripal hat sich längst zu einer internationalen Krise ausgewachsen.

Am Donnerstagabend hat Russland die Ausweisung Dutzender westlicher Diplomaten verfügt, allein die USA müssen 60 diplomatische Mitarbeiter aus Russland zurückholen, das US-Generalkonsulat in St. Petersburg wird geschlossen.

Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington haben sich dramatisch verschlechtert in den vergangenen Tagen. Die US-Regierung kritisierte Russland, nannte die Ausweisung der US-Diplomaten “nicht gerechtfertigt”.

Wie geht es weiter? Ein Bericht der “Washington Post” und eine Meldung über die Tochter des angegriffenen Ex-Spions geben Antworten. Der Fall Skripal – auf den Punkt gebracht.

Die aktuelle Lage in der Nervengift-Krise:

► Auslöser der diplomatischen Krise war der Giftangriff Anfang März auf den russischen Ex-Doppelagenten Skripal (66) und dessen Tochter Yulia (33) in Südengland. Großbritannien macht Russland dafür verantwortlich.

► Neben Großbritannien haben die USA, Kanada und mehr als ein Dutzend EU-Staaten mit der Ausweisung russischer Diplomaten auf den Giftanschlag reagiert.

► Nun hat Russland mit der Ausweisung westlicher Diplomaten reagiert. Die Kritik der USA an diesem Schritt verschärft den Streit.

Wie es in der Krise für Europa weitergeht:

► Die USA hatten besonders scharf auf die britischen Vorwürfe gegen Moskau reagiert und insgesamt 60 russische Diplomaten...

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