Skirennläufer Ferstl kritisiert Olympia-Vergabe an Peking

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Skirennläufer Ferstl kritisiert Olympia-Vergabe an Peking
Skirennläufer Ferstl kritisiert Olympia-Vergabe an Peking

Skirennläufer Josef Ferstl hat die Vergabe der Olympischen Spiele (4. bis 20. Februar 2022) nach Peking kritisiert. „Schlussendlich muss man festhalten, dass die Olympischen Winterspiele in einem Land stattfinden, in dem Wintersport nicht großgeschrieben wird bzw. nicht populär ist. Man muss sich schon die Frage stellen, ob es in die richtige Richtung geht“, sagte der Kitzbühel-Sieger von 2019 bei SPORT1.

In Europa gebe es perfekte Trainings- und Wettkampfstätten, man müsse nicht so viel investieren, betonte Ferstl. Er wisse allerdings nicht, ob ein Olympia-Boykott "der richtige Ansatz" sei. "Leider findet es nicht dort statt, wo der Wintersport normalerweise zu Hause ist. Nichtsdestotrotz werden Medaillen vergeben, und man freut sich, dort anzutreten", sagte der 32-Jährige.

Außerdem brachte Ferstl eine eigene Idee ins Spiel. „Man könnte sich auch ein Konzept ‚Europäischer Winterspiele‘ überlegen, indem man Biathlon im einen, Skispringen im anderen und Ski alpin wieder in einem anderen Land durchführt“, erklärte der Speed-Spezialist: „Ich hoffe, es geht zukünftig wieder in eine andere Richtung.“

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