Skilanglauf: Gimmler/Krehl sprinten auf Rang vier

Laura Gimmler und Sofie Krehl haben das erste deutsche Teamsprint-Podest im Skilanglauf-Weltcup seit sieben Jahren knapp verpasst. Das Duo aus Oberstdorf landete im italienischen Livigno auf Rang vier, zum Treppchen fehlten nur 0,41 Sekunden. Nicht zu schlagen waren die beiden Duos aus Schweden, Rang drei ging an die USA.

Im Januar 2016 hatten Sandra Ringwald und Hanna Kolb als Dritte in Planica für das bislang letzte Weltcup-Podest im Teamsprint gesorgt. Bei Olympia in Peking hatten dann Katharina Hennig und Victoria Carl überraschend Gold geholt, in Livigno waren beide nicht am Start.

Alexandra Danner und Coletta Rydzek (Lenggries/Oberstdorf) belegten am Sonntag im ersten Teamsprint der Saison Rang sieben. Bei den Männern kamen Alexander Brandner und Josef Fässler (Bischofswiesen/Scheidegg) nicht über den 20. Platz hinaus, der Sieg ging an Frankreich vor Italien und der Schweiz.

Gimmler hatte bereits am Samstag im Einzel mit Rang acht ihr bestes Ergebnis des WM-Winters eingestellt. Die Oberstdorferin stieß als einzige Deutsche ins Halbfinale der besten zwölf Starterinnen vor, dort war aber Endstation. Ihren ersten Saisonsieg holte die Schwedin Jonna Sundling, bei den Männern war Dominator Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen) schon zum elften Mal nicht zu schlagen.

Livigno war für die Olympiastadt Mailand in den Weltcup-Kalender gerutscht. Die Veranstalter hatten sich wegen der hohen Energiekosten entschieden, die Rennen innerhalb der Lombardei an einen schneesicheren Ort zu verlegen.