Skilanglauf-Duos im Teamsprint-Finale - Fessel mit Problemen

Skilanglauf-Duos im Teamsprint-Finale - Fessel mit Problemen

Die beiden deutschen Skilanglauf-Duos haben das Teamsprint-Finale bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erreicht. Bei den Frauen belegten Nicole Fessel (Oberstdorf) und Sandra Ringwald (Schonach) in ihrem Vorlauf über 6x1,25 km im freien Stil Platz vier und verpassten damit die direkte Qualifikation, zogen aber ganz knapp noch als Gesamtzehnte über die "Lucky Loser"-Regelung in den Endlauf der besten zehn Teams (19.00 Uhr OZ/11.00 Uhr MEZ) ein.
Die 34 Jahre alte Fessel hatte die bisherigen Rennen in Pyeongchang inklusive der Staffel wegen gesundheitlicher Probleme verpasst und tat sich im Halbfinale sichtlich schwer. "Ich wollte es einfach versuchen, aber es geht nicht", sagte Fessel. Ringwald, die im Wechsel mit der Allgäuerin lief, musste in ihren drei Runden stets gegen den Rückstand anlaufen, die ihre Teamkollegin kassierte.
Den stärksten Eindruck hinterließen jeweils als Vorlaufsieger die Norwegerinnen mit Marit Björgen, die mit ihrem achten Gold die Führung in der "ewigen" Rangliste der erfolgreichsten Winter-Olympioniken übernehmen würde, sowie die USA. 
Keine Probleme hatten bei den Männern Thomas Bing (Dermbach) und Sebastian Eisenlauer (Sonthofen), die zwar als Dritte ihres Vorlaufs nach 6x1,4 km hinter den Olympischen Athleten aus Russland und Schweden den zur Direktqualifikation nötigen Platz zwei verpassten, aber sicher unter den sechs weiteren Zeitschnellsten der Habfinals landeten.
"Es ging darum, sich möglichst kraftschonend zu qualifizieren. Das ist uns gelungen", sagte Eisenlauer im ZDF. Im zweiten Halbfinale zog Topfavorit Norwegen mit Doppel-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo sicher in den Endlauf (19.30 Uhr OZ/11.30 Uhr MEZ) ein.