Ski-Star schwingt vor Zielhang einfach ab

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Ski-Star schwingt vor Zielhang einfach ab
Ski-Star schwingt vor Zielhang einfach ab

Der Riesenslalom-Klassiker in Adelboden verlangt den Ski-Stars am Samstag wieder einmal alles ab. „Das ist ein Kampf von oben bis unten“, konstatierte Ex-Rennläufer und TV-Experte während der Übertragung in der ARD.

Einem Norweger hat die schwierige Piste im Schweizer Skiort offensichtlich zu viel abverlangt: Lucas Braathen schwang kurz vor der Einfahrt in den Zielhang einfach ab und gab das Rennen auf. (DATEN: Alle Ski-Weltcup-Rennen LIVE im SPORT1-Ticker)

Möglicherweise kamen ihm kurz zuvor Erinnerungen an 2021 in den Sinn. Beim Lauf an gleicher Stelle vor einem Jahr war der 21-Jährige auf eben jenem Zielhang gestürzt und hatte sich so schwer verletzt, dass er die Saison beenden hatte müssen. Er war wegen einer Seitenbandverletzung im Knie operiert worden.

Wegen einer neuerlichen Verletzung schwang Braathen offenbar nicht ab. Die ersten zwei Drittel des Riesenslaloms hatte er ohne größere Probleme absolviert. Vermutlich fühlte er sich einfach nicht bereit, den letzten Abschnitt sicher zu bewältigen.

De Aliprandini stürzt in Adelboden schwer

Hinzu kam, dass Luca de Aliprandini unmittelbar vor ihm schwer zu Sturz gekommen war. Der Italiener hakte mit seinem linken Ski in einem Tor ein, wurde ausgehoben und krachte in die Fangnetze. Er konnte sich nicht ohne fremde Hilfe befreien und kam wohl nicht verletzungsfrei davon. Zumindest konnte er auf Skiern den restlichen Hang hinunterfahren. (DATEN: Rennkalender des Ski-Weltcup)

Die beiden waren jedoch bei weitem nicht die einzigen Läufern, die mit der harten und unruhigen Piste in Adelboden zu kämpfen hatten. Von den ersten 15 Fahrern erreichten lediglich zehn das Ziel. Nach de Aliprandini stürzten auch Stefan Brennsteiner aus Österreich und der US-Amerikaner River Radamus, kam jedoch glimpflicher davon.

„Jeder fährt hier quasi am Limit“, sagte ein sichtlich erschöpfter Alexander Schmid in der ARD. Kaum ein Läufer war nach dem Lauf nicht völlig kraftlos.

Nach dem ersten Durchgang lag Lokalmatador Marco Odermatt in Führung. (DATEN: Alle Ergebnisse des Ski-Weltcups)

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