Ski Alpin: Todesfahrer David Poisson prallte bei Tempo 100 gegen Baum

David Poisson

Auch Felix Neureuther (33) machte sein Bestürzung öffentlich. "Solche tragischen Nachrichten machen mich unendlich traurig. Ich wünsche der Familie ganz viel Kraft! Wir werden Dich immer in unserem Herzen behalten mein Freund", schrieb der junge Vater bei Facebook. Der Tod des französischen Skirennläufers David Poisson (35) in Kanada, der am Montag bei einem Trainingssturz auf der Abfahrtsstrecke in Nakiska ums Leben kam, traf auch andere im Skizirkus bis ins Mark. Poisson hinterlässt Frau und einen eineinhalb Jahre alten Sohn. 15 Tage zuvor war Poissons Vater an Krebs gestorben.

Poisson war überall beliebt, sie nannten das Kraftpaket den "Stein". Nun erinnert er die Kollegen daran, wie gefährlich ihr Sport auch für die härtesten Kerle ist. Als "niederschmetternd" empfand US-Superstar Lindsey Vonn, selbst schon häufig genug gestürzt, die Nachricht. Die Schweizerin Lara Gut schrieb: "Dein Lächeln wird uns fehlen."

Michel Vion, früher selbst Skirennläufer und heute Präsident des französischen Verbandes, bezeichnete den Tod Poissons als ein "Desaster". Zugleich sagte er: "Die Abfahrt ist gefährlich und riskant, aber in den letzten Jahren haben wir realisiert, dass sie gefährlicher ist als die Formel 1. Wir zahlen einen hohen Preis." Poisson schoss nach seinem Sturz mit über 100 km/h durch Fangnetze hindurch in den Wald und prallte gegen einen Baum.

Todesfälle im Weltcup sind selten geworden

Poisson war kein großer Star. Er bestritt 146 Rennen im Weltcup und landete dabei nur einmal ...

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