Ski Alpin: So denkt Hirscher über die #metoo-Bewegung

In den letzten Wochen hat die #metoo-Debatte auch den alpinen Ski-Weltcup erreicht. Vor den Weltcup-Rennen in Beaver Creek nimmt in einem Interview mit der Kronen Zeitung erstmals auch Marcel Hirscher zum Thema Stellung.

In den letzten Wochen hat die #metoo-Debatte auch den alpinen Ski-Weltcup erreicht. Vor den Weltcup-Rennen in Beaver Creek nimmt in einem Interview mit der Kronen Zeitung erstmals auch Marcel Hirscher zum Thema Stellung.

"Es ist sicherlich ein Wandel zu spüren, das ist gut so!", meint der Ski-Superstar über die Bewegung, die sexuelle Belästigung und Übergriffe thematisiert. "Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es ist, wenn zum Beispiel von Fans Grenzen der Privatsphäre überschritten werden. Ohne das auch nur annähernd mit den viel ernsteren Themen vergleichen zu wollen, um die es jetzt geht."

Auf die Missbrauchsvorwürfe von Nicola Werdenigg, die die Debatte überhaupt erst in den Ski-Weltcup getragen haben, wird Hirscher von der Krone nicht näher angesprochen. Der sechsfache Gesamtweltcup-Sieger geht am Sonntag im ersten Riesentorlauf der Saison an den Start.

Mehr bei SPOX: Chirurg macht Felix Neureuther Olympia-Hoffnungen | Snowboarder Benjamin Karl schießt wieder gegen Darts | Hirscher hadert mit Materialumstellung