Ski Alpin: Sander löst Olympia-Ticket - Kriechmayr siegt

Der Deutsche Skiverband wird bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zum ersten Mal seit 1992 mit drei Abfahrtsläufern vertreten sein. Nach Thomas Dreßen sicherten sich beim Weltcup-Super-G in Beaver Creek auch Andreas Sander und Josef Ferstl die Startberechtigung.

Der Deutsche Skiverband wird bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang zum ersten Mal seit 1992 mit drei Abfahrtsläufern vertreten sein. Nach Thomas Dreßen sicherten sich beim Weltcup-Super-G in Beaver Creek auch Andreas Sander und Josef Ferstl die Startberechtigung.

Beim ein wenig überraschenden ersten Weltcup-Sieg des Österreichers Vincent Kriechmayr (1:09,71 Minuten) wurde Sander starker Neunter (+0,79), Ferstl belegte auf der WM-Strecke von 2015 Rang 14 (+1,17). Beide fuhren damit zum zweiten Mal nach den Auftaktrennen im kanadischen Lake Louise am vergangenen Wochenende unter die ersten 15.

Dreßen hatte die Nominierungskriterien bereits in Lake Louise erfüllt und bestätigte seine gute Form mit Rang zehn (+0,83), dem besten Super-G-Resultat seiner Karriere.

Drei deutsche Abfahrer waren zuletzt bei den Olympischen Spielen in Albertville am Start gewesen: Damals fuhren Markus Wasmeier, Hansjörg Tauscher und Berni Huber.

Dass zwei Deutsche unter den ersten Zehn bei einem Super-G im Weltcup landeten, lag ebenfalls schon mehr als 25 Jahre zurück: Im Januar 1992 fuhren Tauscher und Wasmeier in Garmisch auf die Ränge fünf und sechs.

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