Luitz setzt Ausrufezeichen - Odermatt furios

SID
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Luitz setzt Ausrufezeichen - Odermatt furios
Luitz setzt Ausrufezeichen - Odermatt furios

Die deutschen Skirennläufer haben beim Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Kranjska Gora guten Platzierungen erreicht.

Stefan Luitz und Alexander Schmid fuhren beim erneut fulminanten Sieg des jungen Schweizers Marco Odermatt auf die Plätze zehn und elf. Für den lange verletzten Luitz war es seit mehr als einem Jahr die beste Platzierung in seiner Paradedisziplin, auch Schmid zeigte sich "froh" über sein Resultat.

Mann des Tages bei frühlingshaften Temperaturen war erneut der 23 Jahre alte Odermatt, der am vergangenen Sonntag bereits in eindrucksvoller Manier den Super-G in Saalbach-Hinterglemm gewonnen hatte (und mit einer kuriosen Maske für einen Blickfang sorgte). Odermatt stürmte vom vierten Platz aus zu seinem vierten Weltcupsieg und siegte überlegen vor seinem Teamkollegen Loic Meillard (+1,06 Sekunden) und Stefan Brennsteiner aus Österreich (+1,09).

Odermatt peilt Gesamtweltcup-Sieg an

Odermatt greift nun sogar nach nach dem Sieg im Gesamtweltcup. In der Riesenslalom-Wertung hat er den diesmal viertplatzierten Franzosen Alexis Pinturaut (+1,11) bereits überholt, er geht mit 25 Punkten Vorsprung ins letzte Rennen beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz (17. bis 21. März). Im Kampf um die große Kristallkugel liegt er nur noch 31 Punkte hinter Pinturault - bei fünf noch ausstehenden Rennen.

Beim Weltcup-Finale dabei sind auch Luitz und Schmid. Beide waren erkennbar zufrieden mit ihrer Leistung in Kranjska Gora. Während Schmid nach dem ersten Lauf noch das Podest im Visier hatte, im zweiten Lauf aber von Rang sieben zurückfiel, gelang Luitz ein starker Finaldurchgang: Er verbesserte sich noch um fünf Positionen. "Das tut gut", sagte er über seine Fahrt, nach der im Ziel zunächst die "1" aufleuchtete.

Luitz bekannte im ZDF, es wäre "schön, mal wieder ganz vorne mitzukämpfen, aber ich muss Schritt für Schritt gehen. Ich muss mein Selbstvertrauen wiederfinden, dann ist der Weg nach vorne auch nicht mehr so weit."