Ski Alpin: Hirscher-Vertrauter feuert nächsten Giftpfeil in Richtung Maier

Zwischen Marcel Hirscher und Hermann Maier, den beiden erfolgreichsten ÖSV-Herren der Geschichte, herrscht weiterhin ein wenig Verstimmung. Immer wieder fliegen Giftpfeile von einem Lager ins andere. Hirschers Pressesprecher feuert nun einen weiteren ab.

Zwischen Marcel Hirscher und Hermann Maier, den beiden erfolgreichsten ÖSV-Herren der Geschichte, herrscht weiterhin ein wenig Verstimmung. Immer wieder fliegen Giftpfeile von einem Lager ins andere. Hirschers Pressesprecher feuert nun einen weiteren ab.

Ausgangspunkt des Disputs war Hirschers Ausgleich im Rennen um die meisten Weltcupsiege eines österreichischen Skifahrers. Mit dem Erfolg im Nachtslalom von Schladming zog Hirscher mit Maier gleich, beide halten bei 54. Es folgte ein offizieller Gratulationsbrief des Herminators, der allerdings vielerorts nicht ganz ernst genommen wurde.

Hirschers Lager konterte im aktuellen Blog des Weltcupführenden mit einer Spitze gegen Maier, indem man Alberto Tomba für dessen ehrliche und persönliche Glückwünsche dankte.

"In diese Geschichte wird sehr viel hineininterpretiert, prinzipiell ist das Verhältnis der beiden nicht schlecht", relativiert Stefan Illek, Hirschers Pressesprecher und PR-Profi, in den OÖN. Die Gratulationsaussendung von Maier habe aber Irritation ausgelöst: "So etwas hat ein Mann, dessen unglaubliche Erfolge kein Mensch in Frage stellt, nicht nötig. Es wäre genug gewesen, wenn der Hermann dem Marcel ein kurzes SMS geschickt hätte", meint Illek.

Dem Verfasser des Textes habe er einen "bösen Brief" geschrieben, der Autor war nämlich nicht Maier selbst, sondern dessen Pressemann. "Da ist Maier sehr schlecht beraten", so Illek.

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