Ski Alpin: Hirscher hadert mit Materialumstellung

ÖSV-Superstar Marcel Hirscher ist am Montag mit einem Gefühl der Ungewissheit nach Beaver Creek gereist. "Eine Woche vor dem ersten Riesentorlauf der Saison sind die Fragezeichen, die uns auf der Piste begleiten, riesig! Nicht etwa, was meinen Knöchel betrifft", schrieb der Weltmeister am Sonntag auf seinem Blog bei redbull.com, dass es seinem linken Fuß "den Umständen entsprechend gut" gehe.

ÖSV-Superstar Marcel Hirscher ist am Montag mit einem Gefühl der Ungewissheit nach Beaver Creek gereist. "Eine Woche vor dem ersten Riesentorlauf der Saison sind die Fragezeichen, die uns auf der Piste begleiten, riesig! Nicht etwa, was meinen Knöchel betrifft", schrieb der Weltmeister am Sonntag auf seinem Blog bei redbull.com, dass es seinem linken Fuß "den Umständen entsprechend gut" gehe.

ÖSV-Superstar Marcel Hirscher ist am Montag mit einem Gefühl der Ungewissheit nach Beaver Creek gereist. "Eine Woche vor dem ersten Riesentorlauf der Saison sind die Fragezeichen, die uns auf der Piste begleiten, riesig! Nicht etwa, was meinen Knöchel betrifft", schrieb der Weltmeister am Sonntag auf seinem Blog bei redbull.com, dass es seinem linken Fuß "den Umständen entsprechend gut" gehe.

"Fragen stellen sich eher mit Blick auf den ersten RTL-Härtetest. Dort schmerzen die drei Monate Trainingsrückstand doch ungemein", präzisierte Hirscher, dass das Skifahren auf dem neuen Riesentorlauf-Material "etwas vollkommen Neues" sei. "Der Riesentorlaufschwung, an den ich mich jetzt wieder gewöhnen muss, ist sehr nah an dem dran, was wir vor fünf Jahren vor der letzten Materialänderung gefahren sind. Hier wieder das perfekte Gefühl zu bekommen, bedarf einigen Kilometern an Übung, die mir schlichtweg fehlen."

Rückstand im Riesentorlauf noch groß

Durch die Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen habe er es geschafft, "gutes Feedback zu sammeln und die riesengroße Trainingslücke zumindest ein wenig zu schließen. Trotzdem ist klar: Bis wir im Riesentorlauf, was Set-Up, Fahrgefühl und Schwung betrifft, da sind, wo ich mit meinem Team hin will, wird es noch eine Zeit lang dauern. Die sechs Skitage, die ich bisher auf dem neuen Material gesammelt habe, reichen dafür hinten und vorn nicht aus..."

Vor allem "mein Einschätzungsvermögen auf den neuen Skiern lässt noch zu wünschen übrig, und die eine ominöse Sekunde, die mir momentan einfach fehlt, die müssen wir noch finden", verriet Hirscher, der hofft, dass es seinem Team gelingt, "mit der nötigen Hingabe und entsprechendem Tüftelaufwand (...) früher oder später einen ordentlichen Sprung" zu machen.

Genesungswünsche an Neureuther

Für Beaver Creek hat der Salzburger noch drei Trainingstage und einige Materialtests eingeplant, bevor dann am Sonntag der erste Riesentorlauf der Olympia-Saison auf dem Programm steht. "Bis dahin - so hoffen wir - haben wir das ein oder andere gefunden, was es uns erlaubt, schon im ersten RTL-Rennen auf Top-Niveau mitzufighten", betonte der 28-Jährige.

Hirscher richtete auch Genesungswünsche an seinen bayrischen Freund Felix Neureuther: "Nach seinem furiosen Einstand in Levi, die Saison mit einem Kreuzbandriss noch vor dem zweiten Rennen beenden zu müssen, ist extrem bitter und schade. Megaschade für ihn, den Sport und auch für mich. Ich hoffe, dass er diesen Rückschlag schnell und gut wegsteckt."

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