Ski Alpin: Henrik Kristoffersen: Kampfansage an Marcel Hirscher

Der norwegische Alpinskiläufer Henrik Kristoffersen hat zumindest eine Teil-Einigung mit dem norwegischen Verband erzielt. Er unterzeichnete die Athletenvereinbarung, die ein Antreten im kommenden Olympia-Winter gewährleistet. Noch nicht beigelegt ist der Streit um einen privaten Sponsorvertrag. Der Gesamtweltcupdritte war Mitte Juni vom Teamtraining ausgeschlossen worden.

Der norwegische Alpinskiläufer Henrik Kristoffersen hat zumindest eine Teil-Einigung mit dem norwegischen Verband erzielt. Er unterzeichnete die Athletenvereinbarung, die ein Antreten im kommenden Olympia-Winter gewährleistet. Noch nicht beigelegt ist der Streit um einen privaten Sponsorvertrag. Der Gesamtweltcupdritte war Mitte Juni vom Teamtraining ausgeschlossen worden.

Laut neuer Vereinbarung darf Kristoffersen ab 1. Oktober wieder am gemeinsamen Training teilnehmen, bis dahin wird er sich individuell vorbereiten und laut Presseerklärung des Verbandes auch alle Kosten selbst tragen. "Nun kann ich all meine Energie auf das Wesentliche konzentrieren, um Marcel Hirscher nächste Saison vom Thron zu stoßen", wird der hinter dem Salzburger Slalom-Disziplinzweite des vergangenen Winters auf der Verbands-Homepage zitiert. "Ich bin sehr glücklich, Teil des Teams zu sein."

Die durchaus kritischen Medienberichte in den vergangenen Wochen sind scheinbar nicht spurlos an Kristoffersen vorübergegangen. "Glücklicherweise ist die Realität wesentlich komplexer und differenzierter. Und ich werde mein Bestes tun, um mich von meiner besten Seite zu zeigen." Er wolle nun seine volle Konzentration darauf verwenden, in den kommenden Saison möglichst viele Rennen für Norwegen zu gewinnen.

Was Kristoffersens Wunsch betrifft, Red Bull als Kopfsponsor tragen zu dürfen, ist noch keine Lösung in Sicht. Wie bisher auch darf er Trinkflaschen mit dem Logo des Getränkehersteller herzeigen.

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