Ski alpin: Große Sorgen wegen Olympia

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Ski alpin: Große Sorgen wegen Olympia
Ski alpin: Große Sorgen wegen Olympia

Der Alpin-Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS macht sich angesichts von Corona große Sorgen um eine Teilnahme der besten Skirennläufer bei den Olympischen Spielen in Peking (4. bis 20. Februar).

„Der Ski-Weltcup hängt am seidenen Faden“, sagte der für die Männer-Rennen zuständige Markus Waldner der Südtiroler Zeitung Dolomiten und ergänzte: „Sollten wir bis Olympia heil durchkommen und dort wirklich alle weltbesten Athleten am Start stehen, dann grenzt das ein Wunder.“

Zuletzt fielen bei den Frauen nach Slalom-Weltmeisterin Katharina Liensberger (Österreich) auch die Superstars Mikaela Shiffrin (USA) und Lara Gut-Behrami (Schweiz) mit Corona-Infektionen aus, bei den Schweizerinnen wurden vor dem Slalom am Dienstag in Zagreb drei weitere Läuferinnen positiv getestet. "Stellen sie sich vor", sagte Waldner, "bei der olympischen Männerabfahrt fehlen Paris, Feuz und Kriechmayr, weil sie wegen Corona zuhause bleiben müssen. Das wäre aus sportlicher Sicht der absolute Super-Gau."

In den kommenden Wochen könnte sich das Risiko einer Corona-Infektion im Ski-Weltcup nicht nur für die genannten Spitzenfahrer Dominik Paris (Italien), Beat Feuz (Schweiz) und Vincent Kriechmayr (Österreich) zusätzlich erhöhen. Abgesehen von der Omikron-Welle finden zahlreiche Männer-Rennen auch noch an Orten mit hohem Zuschaueraufkommen statt, darunter die Schweizer Orte Adelboden und Wengen sowie Kitzbühel/Österreich.

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