Ski Alpin: Fortschritte, aber weiter Ungewissheit um Hirscher-Start in Levi

Erst gegen 17.00 Uhr sind Beaver-Creek-Sieger Marcel Hirscher und Teamkollege Manuel Feller als ÖSV-Nachhut am Freitag im Weltcup-Ort Val d'Isere angekommen. Österreichs "Sportler des Jahres" hatte wegen eines verlorenen Rückreisetages aus den USA noch bis zum letzten Moment auf der Reiteralm trainiert, um nach seiner Knöchelverletzung weiter an Boden gutzumachen.

Marcel Hirschers Start beim Weltcup-Auftakt der alpinen Ski-Herren in Levi ist weiter ungewiss. Nach Testläufen des Salzburgers bei sukzessive höherer Belastung seien im linken Knöchel wieder Schmerzen spürbar gewesen. Die Tendenz gehe derzeit dorthin, auf den Start beim Slalom am Sonntag zu verzichten, hieß es am Donnerstag aus seinem Betreuerteam.

Es gebe demnach weiter Fortschritte, doch sei der Salzburgers derzeit wohl noch nicht so weit, um ein Weltcuprennen zu bestreiten. Die endgültige Entscheidung könnte sich theoretisch bis Samstag ziehen, da auch eine Anreise einen Tag vor den erstem Saisonlauf möglich ist.

Erwartet wird eine Entscheidung allerdings am Freitag. Um für den Fall eines Antretens so gut wie möglich gerüstet zu sein, reiste Servicemann Thomas Graggaber jedenfalls bereits am Donnerstag in den finnischen Skiort an.

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