Skeleton: Jungk und Grotheer auf Podest, Hermann gewinnt - Lölling abgeschlagen

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Skeleton: Jungk und Grotheer auf Podest, Hermann gewinnt - Lölling abgeschlagen
Skeleton: Jungk und Grotheer auf Podest, Hermann gewinnt - Lölling abgeschlagen

Ein Sieg, zwei Podestplätze - und ein großes Sorgenkind: Der nächste Heim-Weltcup in Altenberg hat am Freitag Licht und Schatten aus Sicht der deutschen Skeletonis gebracht. Sieben Wochen vor den Olympischen Spielen landeten Axel Jungk (Oberbärenburg) und Weltmeister Christopher Grotheer (Oberhof) auf dem Podest, mussten sich dabei allerdings Rekord-Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland geschlagen geben.

Bei den Frauen feierte Tina Hermann (Königssee) ihren zweiten Saisonsieg, schon den ersten Altenberg-Weltcup Anfang Dezember hatte sie gewonnen. Hannah Neise wurde Siebte und hat damit die Norm für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) zu zwei Dritteln erfüllt. Für Jacqueline Lölling (beide Winterberg) ist dieses Ziel dagegen noch immer weit entfernt: Die Olympia-Zweite landete nach einem ganz schwachen ersten Lauf nur auf Rang 13, weiterhin steht für sie damit nur eines von drei nötigen Top-8-Ergebnissen zu Buche. Drei Weltcups stehen in dieser Saison noch an.

"Ich bin kein Mensch, der Ausreden sucht, aber ich hatte wohl einen Sprung in der Kufe im ersten Lauf, da wäre mehr drin gewesen", sagte Lölling: "Es ist ärgerlich, es ist wie verhext. Ich wäre hier gerne anders abgereist, aber es ist mir zur Zeit nicht vergönnt."

Das Männer-Trio hat die Olympia-Norm indes bereits geknackt. Neben Jungk und Grotheer, der in jedem der bislang fünf Saisonrennen auf dem Podest landete, gilt das auch für Alexander Gassner. Am Freitag wurde der Winterberger nur Zehnter.

Bei den Frauen trägt vor allem Hermann die Hoffnungen, die deutschen Männer scheinen insgesamt gut aufgestellt für den Höhepunkt des Winters. Dem bisherigen Saisonverlauf könnte es allerdings noch an Aussagekraft fehlen: Drei der Rennen fanden auf den Heimbahnen in Altenberg und Winterberg statt, zweimal ging es im ebenfalls bestens bekannten Innsbruck um Weltcup-Punkte.

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