Skeleton: Grotheer verpasst Podium hauchdünn

Die deutschen Skeletonis haben bei der dritten Weltcup-Station des Olympia-Winters in Whistler einen Podestplatz knapp verpasst. Beim überlegenen zweiten Saisonsieg des Südkoreaners Yun Sung-bin fuhren der Oberhofer Christopher Grotheer und Alexander Gassner (Winterberg) auf die Ränge vier und fünf.

Die deutschen Skeletonis haben bei der dritten Weltcup-Station des Olympia-Winters in Whistler einen Podestplatz knapp verpasst. Beim überlegenen zweiten Saisonsieg des Südkoreaners Yun Sung-bin fuhren der Oberhofer Christopher Grotheer und Alexander Gassner (Winterberg) auf die Ränge vier und fünf.

Vizeweltmeister Axel Jungk (Oberbärenburg) enttäuschte nach verpatztem ersten Durchgang mit Platz neun.

Auf der anspruchsvollen Olympiabahn in Kanada erwischte Grotheer zwei fast fehlerfreie Läufe, nur 0,04 Sekunden fehlten dem 25-Jährigen zum dritten Weltcup-Stockerl seiner Karriere. Auch Gassner hatte nur 0,14 Sekunden Rückstand auf den hinter Sung-bin und Nikita Tregubow (RUS) drittplatzierten Letten Tomass Dukurs.

Eine Schrecksekunde erlebte Jungk, der seinen Schlitten beim Start des ersten Durchgangs im Fallen beinahe komplett verfehlt hätte und im Ziel schimpfend gegen die Eisrinne trat. Mit der sechstbesten Zeit im zweiten Lauf betrieb der Dritte des letzten Weltcups in Park City etwas Wiedergutmachung.

In Whistler nicht dabei war Alexander Tretjakow. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte den 32-Jährigen am vergangenen Mittwoch wie drei weitere russische Skeletonis wegen der Verwicklung in den Staatsdopingskandal lebenslang von Olympia ausgeschlossen und Tretjakow den Olympiasieg von 2014 aberkannt.

Am Donnerstag reagierte der Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF mit der vorläufigen Suspendierung Tretjakows und seiner Landsleute. In der kommenden Woche will die IBSF die Athleten anhören.

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