Schweden löst EM-Ticket - Schweiz noch nicht durch

SPORT1, Sportinformationsdienst

Auch dank ihrer starken Bundesligaprofis hat sich die schwedische Fußball-Nationalmannschaft für die EURO 2020 qualifiziert.

Die Schweden bezwangen den direkten Konkurrenten Rumänien in Bukarest mit 2:0 (2:0) und können nun nicht mehr von Platz zwei in der Gruppe F verdrängt werden. Ganz vorne bleibt Ex-Europameister Spanien, der sein Ticket schon zuvor sicher hatte und am Abend 7:0 (2:0) gegen Malta gewann.


Der ehemalige Hamburger Marcus Berg (18.) erzielte auf Vorlage des aktuellen Leipzigers Emil Forsberg das wichtige 1:0. Wenig später legte der Mainzer Robin Quaison (34.) nach. In der Schlussphase kam es zu einem Zwischenfall: Der dunkelhäutige Alexander Isak, früher in der Bundesliga für Borussia Dortmund am Ball, wurde nach seiner Einwechslung mit Schmährufen bedacht. Der italienische Schiedsrichter Daniele Orsato unterbrach die Partie kurzzeitig.

Schweiz schnuppert an der Qualifikation

Schweden ist zum sechsten Mal nacheinander und zum insgesamt siebten Mal bei einer EM dabei. Den Rumänen bleibt noch die Möglichkeit, sich über die Play-offs zu qualifizieren.

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Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat im Kampf um die Teilnahme am der EURO 2020 das Ziel dicht vor Augen. Mit acht Bundesliga-Profis in der Startelf gewannen die Eidgenossen am Freitag glanzlos gegen Georgien mit 1:0 (0:0), Debütant Cedric Itten (77.) erlöste die Gastgeber in St. Gallen mit seinem Treffer auf Vorlage von Borussia Mönchengladbachs Denis Zakaria.

Konkurrent Dänemark setzte sich auch dank zweier Treffer des Hoffenheimer Bundesligaprofis Robert Skov mit 6:0 (1:0) gegen Außenseiter Gibraltar durch und übernahm mit nun 15 Punkten die Führung in Qualifikationsgruppe D, die Schweiz hat einen Zähler weniger auf dem Konto.


Entscheidende Duelle in Gruppe D

Als Dritter hat auch das am Freitag spielfreie Irland (12) allerdings noch Chancen auf die Qualifikation. Am Montag kommt es zum entscheidenden Duell mit Dänemark, die Schweiz reist nach Gibraltar und hätte mit einem Sieg die Qualifikation sicher. Haben am Montagabend alle drei Teams 15 Punkte auf dem Konto, entscheidet der direkte Dreier-Vergleich.

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Für die Schweiz standen neben Zakaria auch dessen Gladbacher Klubkollegen Yann Sommer und Nico Elvedi auf dem Platz, zudem begannen Manuel Akanji (Borussia Dortmund), Renato Steffen (VfL Wolfsburg), Stephan Lichtsteiner, Ruben Vargas (beide FC Augsburg) und Edimilson Fernandes (FSV Mainz 05). Die Gastgeber nutzten ihre Überlegenheit aber erst spät zum Sieg.

Hoffenheims Sommerzugang Skov (12./64.) erzielte für Dänemark das 1:0 und das 4:0, zudem trugen sich Christian Gytkjaer (47.), Martin Braithwaite (51.) und Christian Eriksen (85., 90.+4) in die Torschützenliste ein.